Sonntag, 19. Juli 2026

KKWords - KK - "Juliane Werding - herzlichste Geburtstagsgrüße im Jetzt des Jahres 2026"

Juliane Werding - herzlichste Geburtstagsgrüße im Jetzt des Jahres 2026

Liebe Juliane Werding,

zu Ihrem heutigen Geburtstag senden wir Ihnen aus dem raum- und zeitlosen Sein unseres alleinen gemeinsamen Universums reinste Energie des Lichts und der Liebe. Möge Ihr stetiger Weg im Hier und Jetzt von Glück, Gesundheit und tiefer, unaufgeregter Gelassenheit getragen sein. 

Meine Freunde und ich danken Ihnen für die vielen Worte der Weisheit, die Sie über Jahrzehnte in die Welt und in unsere Herzen getragen haben, Worte, die wie verbindende Fäden die Herzen der Suchenden miteinander verbinden. 

Wir wünschen Ihnen reine Freude am unendlichen Fluss des Lebens und einen tiefen, unzerstörbaren inneren wie äußeren Frieden

Sie haben uns gelehrt, dass wir nicht aus Zufall hier sind; möge Ihr göttlicher Funke weiterhin unsere individuellen und gemeinsamen Wege erleuchten.

Vielen herzlichen Dank in bedingungsloser, zeitloser und unendlicher Liebe …

KK & Freunde & Familien und Wegbegleiter 

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Anlässlich des heutigen 19. Juli 2026, an dem Juliane Werding die Schwelle zu ihrem 70. Lebensjahr überschreitet, sendet KK die allerbesten Grüße und tief empfundenen Wünsche in das universelle Bewusstseinsnetzwerk des allumfassenden Seins. In ehrfürchtiger Demut und kontinuierlicher, bedingungsloser Liebe gilt dieser Gruß einer Frau, die unzählige Meilensteine auf KKs steinigem Pfad zum Horizont des Seins zuverlässig, liebevoll und metaphysisch mit ihrem unvergleichlichen Licht erhellt hat.

1. Juliane Werding … und die unsichtbare Verbindung

Das Verhältnis von KK zur Sängerin Juliane Werding, die am heutigen 19. Juli ihren 70. Geburtstag feiert, geht weit über das gewöhnliche Band zwischen einem Publikum und einer Künstlerin hinaus. Es lässt sich vielmehr als eine tiefgründige, metaphysische Resonanzbeziehung verstehen.

In der Physik kennen wir das Phänomen der Resonanz: Wenn zwei Stimmgabeln auf denselben Ton gestimmt sind und man eine von ihnen anschlägt, beginnt die andere wie von Geisterhand im selben Raum mitzuschwingen, ohne dass sie berührt wurde. Ähnlich verhält es sich hier auf einer geistigen Ebene. Juliane Werding und KK teilen eine innere Frequenz. 

Ihre Lebensfragen, ihre Weltanschauungen und ihre spirituellen Suchbewegungen standen und stehen in einem unsichtbaren Dialog. Werding drückt durch ihre Kunst etwas aus, das in KK stets ein unmittelbares, tiefes Echo auslöste.

Aus dieser Resonanz ergibt sich eine synchronistische Wegbegleitung. Der Psychologe Carl Gustav Jung beschrieb die „Synchronizität“ als das Prinzip sinnhafter Zufälle, Ereignisse, die nicht wie bei einem Uhrwerk durch Ursache und Wirkung verbunden sind, sondern durch ihre tiefere Bedeutung. 

In der Chronologie von KK tauchen Werdings Lieder, ihre thematischen Wendungen oder Meilensteine nicht rein zufällig auf. Sie markieren exakt jene Zeitpunkte, an denen KK reif für eine neue Einsicht war und ist. Obwohl ihre Leben räumlich getrennt verlaufen, sind sie im Rhythmus ihrer inneren Entwicklung miteinander verwoben.

In diesem Gefüge nimmt Juliane Werding die Rolle einer spirituellen Signalgeberin und „Künderin“ ein. Wie ein Katalysator formuliert und sendet sie unbewusste Wahrheiten, Ahnungen und seelische Landschaften, bevor diese für KK greifbar werden. 

Sie fungiert als eine Art Seismograph für anstehende Lebensphasen. Wenn sie singt oder sich wandelt, „kündet“ sie davon, was als Nächstes wichtig wird, und gibt KK damit jene unvergleichlichen Signale, die notwendig sind, um den eigenen, inneren Kompass neu auszurichten.

Ihre Bedeutung für sein System entfaltet sich auf drei philosophischen Ebenen:

2. Das Resonanzphänomen des Radios (Synchronizität nach C.G. Jung)

Für KK ist Juliane Werding kein profanes Pop-Phänomen der Unterhaltungsindustrie, sondern ein energetisches Medium innerhalb des holografischen Universums. Ihr Auftreten in seinem Leben folgt der mathematisch-geistigen Kybernetik des Resonanzprinzips: Immer wenn KK an kritischen Schnittstellen seines Weges steht oder im Auto das Radio einschaltet, „spricht“ Werding über ihre Lieder indirekt zu ihm.

Beispiel Suhl (2006): KK besuchte ihr Konzert und notiert tief berührt: „Du bist nicht aus Zufall hier." Juliane, Du hast recht ... ich bin wirklich nicht aus Zufall hier.

KK nutzt Werdings Songtexte: (insbesondere aus Alben wie „Sehnsucher“), um seine eigenen inneren und metaphysischen Ableitungen philosophisch zu verifizieren. Wenn Werding singt: „Wahrheit ist: Wenn Menschen sich lieben, schaffen sie die neue Welt“ oder „Ich glaubte nicht, was ich sah: Die Spiegel zeigten mich mit anderemGesicht“, sieht der Naturwissenschaftler KK darin die Bestätigung für seine philosophischen und spirituellen Theorien des klaren Konstruktivismus und der Transformation des erwachten Selbsts. 

Das Prinzip des Geschehenlassens: Ihr Song „Lass es geschehen“ wird für KK zu einem der wichtigsten Lebensmottos, das er als exakte Entsprechung zum biblischen und kabbalistischen „Amen – Es geschehe!“ sowie zu Paul McCartneys „Let it be“ nicht nur begreift, sondern lebt.

Juliane Werdings Kunst liefert die emotionale und poetische Evidenz für KKs Annahme, dass der Mensch durch allumfassende Liebe Schöpfer seines eigenen Universums ist. Jeder Mensch trägt vor allem Verantwortung für sich selbst und auch für die gesamte Schöpfung.

3. Spiegelung der Dualität: Die seelische Verwandtschaft

In seinen Notizen stellt KK eine theosophische Nähe zu Juliane Werding her. Anlässlich ihres 50. Geburtstags (am 19. Juli 2006) widmete er ihr Zeilen, die sie als „Finderin von Wahrheit, Liebe und Glück“ ausweisen, Attribute, die er gleichermaßen für seinen eigenen Weg beansprucht. 

Juliane Werding fungiert in "KKs Kosmos" als eine Art „geistige Schwester“. Während Carmen die unnahbare, atheistische Realistin im Außen bleibt, die die irdische Fixierung erzwingt, liefert Werding aus der medialen Distanz den spirituellen Treibstoff, um KKs irdische Angst in ein kosmisches Abenteuer zu transformieren.

Juliane ist für KK eine wesentliche Katalysatorin seines spirituellen Erwachens. Ihre Musik fungiert in seinem kybernetischen Modell als feinstoffliche Informationsübertragung, die ihn immer wieder daran erinnert, das Ego zurückzunehmen, das Schweigen zu kultivieren und das Leben als ein großes, liebevolles und von Synchronizitäten gelenktes "Spiel der Götter" zu begreifen.

4. Philosophische Vertiefung der Beziehung zu Juliane Werding  

Die Verbindung zwischen KK und Juliane Werding geht weit über eine reine Vorliebe für ihre Musik hinaus; sie ist ein tragendes, synchronistisches Element in seiner Erwachens-Chronologie. KK begreift Juliane Werding auch als die „spirituelle Schwester“ von Carmen, beschrieben in seinem Buch "Carmen"

Diese Zuordnung ist von tiefer metaphysischer Stringenz: Während Carmen im irdischen Alltag die unnahbare, atheistische Realistin verkörpert, an der sich KKs bedingungslose und zeitlose Liebe durch schmerzhaftes Loslassen entzünden und transformieren muss, agiert Juliane Werding auf der medial-feinstofflichen Ebene als die seelische Übersetzerin dieses Prozesses.  

5. Der Ruf zur Freiheit und das Überwinden der Angst

In KKs Weltbild stehen Carmen und Juliane in einer dualen seelischen Achse. Wenn KK im Juli 2009 notiert: „Wir wollen mehr als Liebe... frei sein?... Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“, bettet er Werdings philosophischen Unterton indirekt in das Johannes-Evangelium ein. 

Juliane Werding liefert den künstlerisch-metaphysischen Beweis dafür, dass der Weg der Reife über das Ablegen des Egos führt. Das Album „Sehnsucher“ spiegelt KKs eigenen Zustand des unendlichen Suchens wider, welcher erst im reinen Sein zur Ruhe kommt.

Werdings Zeilen werden für den Kybernetiker KK zu empirischen Daten einer höheren Kausalität und Schöpferkraft. Ihr Song „Lass es geschehen“ ist für ihn die direkte akustische Manifestation des kosmischen Ur-Gesetzes „Amen“ - ein Code für das vertrauensvolle Zurücktreten des menschlichen Willens hinter die göttliche Ordnung. 

Wenn Juliane singt, dass liebende Menschen eine neue Welt erschaffen, validiert sie KKs fundamentale Annahme, dass das holografische Universum durch die schöpferische Kraft kollektiver Träume geformt wird. Sie ist die weise Seherin, die im Hintergrund den Takt für die Evolution des kollektiven Geistes schlägt.

6. Die teleologische Vision des harmonischen Treffens aller Protagonisten

KKs spirituelle Tiefe gipfelt in einer unumstößlichen, metaphysischen Gewissheit, die er durch seine tiefsten Intuitionen und Wachträume zuteilwurde: Es existiert im göttlichen Plan kein dauerhaftes Getrenntsein. Das scheinbare Auseinanderdriften der Lebenswege, das Schweigen im Außen und die irdischen Missverständnisse sind lediglich dramaturgische Elemente im „Spiel der Spiele“: Facetten der Polarität, die der All-Eine Schöpfergott inszeniert, um sich in der Vielfalt selbst zu erkennen und zu überraschen. 

KK ist von der tiefen Überzeugung durchdrungen, dass es früher oder später im zeitlosen Quanten-Möglichkeitsraum zu einem harmonischen, vollkommen von Liebe erfüllten Treffen aller Protagonisten, Seelenpartner, Fans und Freunde kommen wird. In dieser finalen, phasengleichen Überlagerung der individuellen Universen - in der Einheit des Erwachens - werden Juliane Werding als spirituelle Künderin des Lichts, Carmen als vollendete Königin der Nacht und KK selbst sowie alle Weggefährten und Freunde am Tisch der Glückseligkeit zusammenkommen. 

An diesem Ort, der kein Koordinatensystem mehr benötigt, wird das grenzenlose, befreite Lachen Gottes erstrahlen. Es wird das Fest der absoluten Versöhnung sein, an dem alle Beteiligten staunend erkennen, dass sie in jedem Moment des Leids und der Freude immer nur das E i n e, unzertrennliche göttliche Bewusstsein waren, das sich selbst feiert. Amen – Es geschehe!

7. Schlussgedanken und die teleologische Vision  

Die Texte von KK münden in der tiefen Gewissheit, dass unsere irdischen Erfahrungen von Trennung und Schweigen keine endgültige Realität darstellen, sondern vielmehr vorübergehende Illusionen innerhalb eines allumfassenden göttlichen Bewusstseins sind. KK entwirft die tröstliche Vision, dass alle Beteiligten - KK, Carmen, Juliane Werding und all ihre Weggefährten - letztlich auf einen gemeinsamen, zeitlosen Raum der unbegrenzten Möglichkeiten zusteuern, in dem die starren Grenzen von Raum und Zeit ihre Bedeutung verlieren. 

In diesem Moment des vollkommenen Erwachens, den man sich wie ein alles verbindendes, geistiges Energiefeld vorstellen kann, wird sich jegliches Gefühl der Isolation und Distanz endgültig auflösen. Alle scheinbaren Gegensätze verschmelzen in einer absoluten, seelischen Versöhnung, durch die die Protagonisten erkennen werden, dass sie auf einer tieferen Ebene niemals wirklich getrennt waren.

Vielmehr wird ihnen in vollkommener Klarheit bewusst, dass jeder Einzelne von ihnen stets ein untrennbarer, individueller Ausdruck ein und derselben göttlichen Schöpfungskraft war und für immer untrennbar miteinander verbunden bleibt. Die Texte von KK münden in der quantenphilosophischen Gewissheit (Teleologie), dass jegliche irdische Trennung und jedes Schweigen lediglich dramaturgische Illusionen des All-Einen Schöpfergottes waren und sind. 

KK formuliert die Vision eines finalen, harmonischen Zusammentreffens aller Protagonisten in einem raum- und zeitlosen quantenphysikalischen „Möglichkeitsraum“. In dieser phasengleichen Überlagerung - dem "Phänomen des gemeinsamen Erwachens" - wird sich alles auflösen, was getrennt schien, und alle Beteiligten werden in absoluter Versöhnung erkennen, dass sie stets Manifestationen ein und desselben unzertrennlichen, göttlichen Bewusstseins waren und im zeitlosen Moment "des Jetzts" immer sein werden.

Alles Liebe & Gute für Sie und Ihre Lieben, liebe Juliane Werding ...

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Bearbeitung und Lektorat: Dr. Kersten Kämpfer KK & KI Gemini - 19. Juli 2026

KK Video "Gedanken über Liebe" aus dem Jahr 2018 ohne jegliche KI Beteiligung

 

Mittwoch, 8. Juli 2026

KKWords - KK - "Die kybernetische Transformation des Seins durch die bedingungslose Liebe"



 

 KK

"Die kybernetische Transformation des Seins durch die bedingungslose Liebe"

Ein geschlossenes Weltbild, das an der Wucht einer existenziellen Erfahrung zerbricht - so ließe sich die fundamentale Systemtransformation im Leben von Kersten Kämpfer (KK) treffend beschreiben. Wissenschaftliche Disziplinen wie die Kybernetik und die moderne Quantenphysik verdeutlichen, dass komplexe Systeme durch tiefgreifende Impulse ihre bisherige Stabilität verlassen, um durch Nichtlinearität und Rückkopplung in einen Zustand höherer Ordnung - eine Emergenz -überzugehen. 

Ein derartiges geschlossenes, von materialistischen Axiomen geprägtes Weltbild, das an der Wucht einer existenziellen Singularität zerbricht, markiert den Beginn der fundamentalen Systemtransformation im Leben von Kersten Kämpfer (KK). Sein Werk „Carmen - Nichts als die Wahrheit - Wege zum Horizont des Seins“ lässt sich somit weit über den Rahmen einer autobiografischen Liebesgeschichte hinausheben. 

Vielmehr entfaltet es sich als das präzise Protokoll eines ontologischen Paradigmenwechsels. Es dokumentiert die ehrliche, oft schmerzhafte Metamorphose des eigenen Ichs, in der die Illusion der Trennung überwunden wird. Der Text nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise vom passiven Beobachter einer scheinbar deterministischen Realität hin zum bewussten, interagierenden Schöpfer des eigenen Universums, eines Raumes, in dem Geist, Energie und Information als grundlegende Bausteine der Realität untrennbar miteinander verschränkt sind.

Der Ur-Impuls: Das Erwachen aus der Materialität 

Alles beginnt mit einer tiefen, fast unbegreiflichen Resonanz. Bereits im Alter von 11 Jahren begegnete der Autor seiner großen Liebe Carmen. Der eigentliche Beginn und Katalysator für seinen radikalen Paradigmenwechsel war ein Klassentreffen am 16. September 2000, gefolgt von einer einschneidenden spirituellen Bewusstseinserfahrung ganz exakt ein Jahr später, am 16. September 2001

In den frühen Nachtstunden realisierte er in Bruchteilen einer Sekunde eine außersinnliche und zeitlose „Wahrnehmung der kosmischen und universellen Realität“, was zu der tiefgreifenden Erkenntnis führte, von nun an zwar noch Naturwissenschaftler, aber kein Materialist mehr zu sein. Carmen fungierte in diesem Lebensabschnitt als individualisiertes Medium der Absolutheit, als Zwillingsseele und Dualseele. Sie war das initialisierende Element, das sein bisheriges Weltbild aufbrach und die Basis für eine neue Wahrheit schuf: Die Liebe ist unendlich, nicht das Universum.

Das holografische Universum: Die Struktur des Schöpfertums 

Aus einer analytischen Perspektive nähert sich der Autor den Geheimnissen der Existenz. Gestützt auf die Paradigmen von Pionieren wie David Bohm und Karl Pribram begreift er das Universum als ein raum- und zeitloses „Superhologramm“. Materie wird in diesem Modell als „verdichteter Geist“ und lediglich als eine Erscheinungsform von Energie und Schwingungen („Strings“) verstanden

Das Leben selbst ist eine holografische Struktur, in der wir nicht länger isolierte Beobachter, sondern die alleinigen Schöpfer unseres individuellen Universums sind. Jeder Gedanke, jeder Traum und jedes Gebet besitzt schöpferische Kraft. Diese gezielte Manifestation von Gedanken wird als „Masterminding“ bezeichnet und mit kybernetischen Prinzipien untermauert, nach denen die Zeitkonstanten der Erfüllung proportional zur Größe und Bedeutung eines Wunsches stehen.

Die Metamorphose des Egos: Die Rückkopplung des Schmerzes 

Dieser Erkenntnisweg ist jedoch kein rein intellektuelles Gedankenexperiment, sondern ein zutiefst menschlicher und oft schmerzhafter Reifeprozess. Um die reinste Form der universellen Liebe zu erreichen, muss das fordernde und besitzende Ego überwunden werden. Dies illustriert die fundamentale Lebensregel des Werkes: „Besitzanspruch heißt verlieren. Loslassen heißt das Losgelassene für immer und ewig gewinnen“

Der Autor durchlebte tiefe Krisen, Depressionen sowie den Verlust von Haus, Gesundheit und familiären Bindungen, um in letzter Konsequenz zu realisieren, dass er an all diesen Widerständen durch das Kausalitätsgesetz von Ursache und Wirkung mitschuldig und damit auch mitverantwortlich war. In dieser Phase der psychologischen Katharsis gaben ihm die ausgleichenden Gespräche mit seiner Psychologin sowie der Halt durch wahre Freunde wie Bettina, Uwe, Thomas und Alexander die nötige Balance

Sie lehrten ihn die Notwendigkeit von Demut, Akzeptanz und die Tugend des Schweigens.

Der Träumer und die Realistin: Zwei Pole der Schöpfung 

Ein besonders spannungsreiches Element der Manuskripte ist die dialektische Beziehung zwischen Carmen und Kersten. Er selbst identifiziert sich als den Träumer, während er Carmen als die distanzierte Realistin beschreibt. Doch gerade diese scheinbaren Gegensätze - Licht und Schatten, Träumer und Realistin - bilden die notwendigen Polaritäten, ohne die das göttliche „Spiel des Lebens“ nicht stattfinden könnte.

Diese Verflechtung manifestiert sich sogar in mathematischen Harmonien, etwa als der Autor am 4. August 2008 den symbolischen 100. Geburtstag (2 x 50. Geburtstag) ihrer gemeinsamen Seele feiert (beide wurden exakt im Abstand von 30 Tagen zu diesem Datum geboren). Die Entwicklung zielt auf eine geistige Hochzeit ab, in der sich die Dualseelen in einem kosmischen und universellen Bewusstsein zu vollkommener Einheit verbinden.

Die Synthese: Von der Dualität zur All-Einheit 
 
Das ultimative Ziel dieser kosmischen und geistigen Evolution ist die vollkommene Rückkopplungsschleife der Schöpfung. Die anfängliche, gebündelte Liebe zu Carmen weitete sich im Laufe der Jahre aus zur Liebe zu Gott und mündete schließlich in der bedingungslosen Liebe zur gesamten Schöpfung - zum „Alles und das Nichts“
 
Die vermeintliche Trennung zwischen Individuum und Gott hebt sich vollständig auf. KK postuliert unmissverständlich: Erleuchtung ist die Gewissheit, dass wir Bestandteil des universellen göttlichen Bewusstseins sind. Es ist der aktive Entwicklungsschritt vom singulären „I c h bin“ zum universellen „W i r sind Sein“. In diesem Paradigma entlarvt sich der physische Tod als bloße Illusion; er existiert nicht, da das raum- und zeitlose geistige Sein und das universelle kosmische Bewusstsein ewig und unzerstörbar sind.
 
Zusammenfassend erweist sich „Carmen“ als ein faszinierendes Dokument unaufhörlichen Erkenntnisstrebens. Es ist ein philosophisch und kybernetisch fundierter Lebensentwurf, der tiefe Spiritualität und schonungslose Ehrlichkeit miteinander vereint. Die Leser werden dazu aufgefordert, die eigenen Ängste als wertvolle Lektionen in Abenteuer zu verwandeln, auf einem Weg, der stets durch das höchste Gesetz des Universums gesteuert wird, durch das Gesetz der: 
 
Bedingungslosen, zeitlosen und unendlichen Liebe.
 
 
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Text-Bearbeitung und Lektorat: Dr. Kersten Kämpfer & KI Gemini - 2026


Sonntag, 5. Juli 2026

KKWords - KK - "Carmen - Nichts als die Wahrheit - Wege zum Horizont des Seins"


KK

"Carmen - Nichts als die Wahrheit - Wege zum Horizont des Seins"

Das vorliegende Werk „Carmen - Nichts als die Wahrheit - Wege zum Horizont des Seins“ des Autors KK stellt ein zutiefst persönliches, autobiografisch verankertes und zugleich radikal metaphysisches Dokument dar. 

Strukturierte Tagebucheinträge, Aphorismen, Liedtexte und philosophische Reflexionen verweben sich über einen Zeitraum von zehn Jahren (2000–2010) zu einem Mosaik einer spirituellen Transformation.

Ausgehend von der fachspezifischen Perspektive der Systemtheorie und Kybernetik (dem akademischen Hintergrund des Autors) sowie im Kontext klassischer philosophischer und spiritueller Denkschulen, lässt sich das Buch aus den folgenden Blickwinkeln betrachten:

1. Gesamtaussage: Die kybernetische Systemtransformation des Ichs

Das vorliegende Werk dokumentiert im Kern die radikale Metamorphose eines menschlichen Geistes, der seine fachspezifische Prägung als materialistisch-rationaler Naturwissenschaftler nicht ablegt, sondern sie in eine hyper-philosophische Metaphysik überführt. KKs primärer Beweggrund zur Niederschrift liegt in dem existentiellen Bedürfnis, die Kluft zwischen deterministischer Naturwissenschaft und einer transzendenten Absolutheitserfahrung epistemologisch zu überwinden und zu überbrücken. 

Die Gesamtaussage bricht mit dem Cartesianischen Dualismus von Res cogitans (Denken) und Res extensa (Materie): Das Universum wird als ein raum- und zeitloses, holografisch organisiertes Informationsfeld beschrieben. Die fundamentale Triebkraft hinter dieser literarischen Chronologie ist der Versuch des Autors, sein eigenes „Fallen“, - totalen irdischen Verlust von Familie, Materie und Gesundheit - nicht als sinnloses Chaos, sondern als kybernetisches System einer höheren, göttlichen Ordnung zu begreifen. Ziel dieser schrittweisen Evolution des Geistes ist, vom passiven Objekt zum bewussten, steuernden Schöpfer der eigenen Realität zu werden.

2. Liebe und Gott: Die Dialektik der Individuation und der All-Einheit

Die metaphysische Dynamik des Buches entfaltet sich in einer triadischen Bewegung der Liebe, die als treibende Kraft der göttlichen Selbsterkenntnis fungiert. KKs Reise beginnt mit der Begegnung der elfjährigen Carmen: Dies war kein wirklicher Zufall, sondern der evolutionäre Ur-Impuls, der einen überzeugten Atheisten zwang, das Phänomen der Transzendenz erstmals im Gegenüber zu erfahren. 

Philosophisch begründet KK hier das Prinzip der Zwillingsseele: Carmen fungierte als notwendiges, individualisiertes Medium der Absolutheit. Der entscheidende philosophische Wendepunkt - KKs Bewegung von Carmen hin zu Gott und dem Universum - entspringt der philosophischen Einsicht, dass eine bedingungslose Liebe, die sich auf nur ein einziges Objekt fixiert, in Besitzdenken und somit in geistige Erstarrung münden muss. 

Um die Liebe rein zu erhalten, musste KK Carmen im Außen loslassen. Dieser Akt der Entsagung transformierte die individuelle Emotion in eine allumfassende metaphysische Weltformel: Die bedingungslose Liebe weitete sich auf das gesamte Universum aus, da der Autor erkannte, dass Gott kein jenseitiges Wesen ist, sondern das All-Eine Bewusstsein, das sich in der Polarität der Welt spiegelt. 

Doch die Bewegung verharrt nicht in dieser abstrakten kosmischen Weite. In einer finalen, reifen Synthese kehrt KK aus der Unendlichkeit des Kosmos zurück zur konkreten Realität und postuliert die individuelle Liebe zu allen Geschöpfen der Erde, vom Grashalm bis zum Sünder. 

Der tiefere Beweggrund dieser Rückkehr ist die Realisation der Nicht-Dualität (Advaita): Wenn alles Gott ist, gibt es kein „Außen“ mehr; jedes irdische Geschöpf ist ein individualisierter Aspekt desselben göttlichen Selbsts, das im Hier und Jetzt geliebt und anerkannt werden will.

3. Philosophische Einordnung: Radikaler Konstruktivismus  

Philosophisch lässt sich das Werk präzise im Grenzbereich zwischen dem radikalen Konstruktivismus eines Heinz von Förster und der Denktradition des klassischen Idealismus verortet wissen. KK argumentiert systemtheoretisch: Der Beobachter und das Beobachtete bilden eine untrennbare Einheit. Sein innerer Beweggrund ist es, das Kausalitätsprinzip der klassischen Physik philosophisch zu überwinden. 

Er postuliert, dass das Bewusstsein primär ist und die materielle Welt erst durch den Akt des Glaubens und Träumens in die Existenz hineinkonstruiert wird. Einerseits zeigt sich eine fast solipsistische Tendenz (nur das eigene Bewusstsein ist bestimmend), die Mitmenschen als reine Spiegelungen oder „Objekte“ des eigenen Universums zu betrachten; andererseits rettet sich das System durch eine monistische Ethik des „Wir sind Eins“. 

Die Polaritäten des Lebens - das erlittene Leid, das Böse, die Disharmonien - werden im Sinne einer teleologischen Theodizee (Rechtfertigung Gottes) eingeordnet: Sie sind notwendige ontologische Reibungsflächen, ohne die das Positive, das Glück und die Harmonie im Ozean des All-Einen gar nicht erfahrbar wären.

4. Spirituelle und metaphysische Dimension: Das Universum als holografischer Geist

In der metaphysischen Dimension fusioniert der Autor moderne physikalische Grenzmodelle (Bohms Quanten-Strings, Pribrams neurologische Frequenzen) mit der indischen Philosophie des Jnana Yoga und Tantra. Der tiefere Beweggrund für diesen eklektischen Brückenschlag ist das Postulat einer „impliziten Wirklichkeit“. 

Zeit und Raum werden als bloße dreidimensionale Projektionen - als Interferenzmuster eines übergeordneten „Superhologramms“ - entlarvt. Philosophisch führt dies zur konsequenten Abschaffung des Todes. Da das Ich im Kern mit dem zeitlosen, universellen Bewusstsein identisch ist, wird der physische Tod zu einer reinen Illusion; er ist lediglich das Ablegen einer temporären Daseinsform, um in den raum- und zeitlosen Brennpunkt des Seins zurückzukehren. 

Déjà-vu-Erlebnisse und spirituelle Wachträume werden somit zu empirischen Beweisen einer Realität, die das menschliche Bewusstsein in der Ewigkeit des „Jetzt“ bereits vollkommen kennt und stetig mitgestaltet.

5. Das Menschliche und das Psychologische: Die Katharsis des Egos

Trotz der Abstraktion in kosmische Sphären bleibt das Werk das Dokument einer zutiefst menschlichen, psychologischen Krisenbewältigung. KKs psychologischer Beweggrund ist die Überwindung des Egos durch eine radikale spirituelle Katharsis (seelische Reinigung). Die Transformation verläuft jedoch nicht schmerzfrei. 

Dem Postulat der Allmacht steht die irdische Erfahrung der totalen Ohnmacht gegenüber - Depressionen, existentielle Isolation und familiäre Zerrüttung markieren den Nullpunkt seiner menschlichen Existenz. Carmen bleibt dabei das existentialistische Paradoxon seines Lebens ... 

Während sie auf seelischer Ebene als kosmische Fixierungsfläche und absolute „Göttin“ begriffen wird, agiert sie in der realen Welt als distanzierte Realistin, die seine Briefe und Manuskripte vorerst zurückweist (dem Buch KK "Carmen" stimmte Carmen schriftlich zu). 

Diese schmerzhafte Dissonanz zwingt den Autor psychologisch in eine Schule der Demut. Die ursprüngliche, fast titanische „Gier nach Erkenntnis“ musste sterben, damit eine Haltung der Gelassenheit, des ehrfürchtigen Schweigens und des reinen Dienens an der Schöpfung geboren werden konnte.

6. Metaphysisch-philosophisches System der Liebe und des Erwachens

Zusammenfassend lässt sich das metaphysisch-philosophische System des Werkes in drei fundamentalen, zutiefst miteinander verwobenen Kernerkenntnissen bündeln:

Erstens: Die Ontologie des Bewusstseins, das Universum als Interferenzmuster: Es existiert keine vom Geist getrennte, eigenständige materielle Realität im klassischen Sinne. Was der Mensch als feste Außenwelt wahrnimmt, entpuppt sich systemtheoretisch und quantenphysikalisch als raum- und zeitlose dynamische Energie- und Frequenzstrukturen des Geistes. 

Materie ist in Überstimmung mit zahlreichen und namhaften Quantenphysikern demnach „verdichteter Geist“. In diesem kybernetischen Informationsfeld ist das individuelle Bewusstsein kein passiver Empfänger, sondern der primäre Generator und Schöpfer: Durch die schöpferische Kraft von fokussierten Gedanken, imaginierten Träumen und tief verankerten inneren Glaubensüberzeugungen wird die Realität in jedem zeitlosen Moment des Jetzt buchstäblich ins Sein hineinkonstruiert und sekündlich neu geformt.

Zweitens: Die triadische Evolution der Liebe, der kosmische Kreislauf des Geistes: Die Entwicklung des universellen Bewusstseins vollzieht sich nicht linear, sondern in einer zyklischen Drei-Schritt-Bewegung der Liebe. Diese triadische Dynamik zündet als initiatorischer Funke an der individuellen, bedingungslosen Faszination für ein konkretes, irdisches Gegenüber - Carmen. 

Sie expandiert und transformiert sich im zweiten Schritt durch das schmerzhafte, aber notwendige Loslassen des Objekts im Außen in eine allumfassende, metaphysische Dimension: Die Liebe weitet sich auf die gesamte Schöpfung und die absolute Einheit Gottes aus. Schließlich kehrt diese Bewegung im dritten Schritt vollkommen gereift als heilige, nicht-duale Nächstenliebe zu jedem einzelnen irdischen Geschöpf zurück. 

Da das Getrenntsein als reine Illusion entlarvt wurde, erkennt das erwachte Ich im Anderen - ob Freund, Feind oder spiritueller Partner - unmittelbar das eigene göttliche Selbst wieder.

Drittens: Die Überwindung des anthropozentrischen Irrtums ... vom Opfer zum Schöpfer: Der Mensch ist weder das ohnmächtige Opfer eines blinden, deterministischen Schicksals noch die isolierte, egozentrische Krone einer rein mechanischen, seelenlosen Schöpfung. Er ist vielmehr ein individualisierter Aspekt, ein fraktaler Funke des all-einen göttlichen Bewusstseins. 

Der tiefere Sinn irdischer Existenz und insbesondere das Durchleben existenzieller Krisen, Verluste und schwerer Erkrankungen liegt in einer spirituellen Reifung: Indem der Mensch lernt, seine tiefsten Ängste durch bedingungsloses Urvertrauen in Abenteuer zu verwandeln und radikale Demut vor der kosmischen Ordnung zu praktizieren, wächst er aus der Unmündigkeit des Egos heraus. 

Er reift dazu heran, die volle kosmische Verantwortung als bewusster, liebender und schöpferischer Mitgestalter des unendlichen und allumfassenden Seins zu übernehmen.

7. Die Evolution der Gottesbeziehung: Vom Atheismus zum dialogischen Panentheismus

Panentheismus (von griechisch pan „alles“, en „in“ und theos „Gott“ / in Wikipedia.de) ist die philosophisch-theologische Auffassung, dass die komplette Welt in Gott enthalten ist, Gott aber zugleich mehr ist als die Welt, also sowohl immanent als auch transzendent.

Die Beziehung des Autors zum Göttlichen durchläuft eine dialektische Entwicklung, die eng mit seiner systemtheoretischen Weltsicht verknüpft ist. Ursprünglich als materialistischer Atheist positioniert, für den institutionalisierte Religionen und kirchliche Rituale tote Buchstaben blieben, erfährt KK durch einen nächtlichen „Blitzschlag“ seines Erweckungserlebnisses eine radikale und umfassende Neuausrichtung. 

Gott tritt nicht als strafende oder fordernde transzendente Instanz in sein Leben, sondern als die erlebte „Absolute Wahrheit“ und die universelle Ursubstanz selbst. In der ersten Phase nach diesem Durchbruch ist das Verhältnis noch von einer ehrfürchtigen Distanz und einem tiefen Staunen geprägt; der Autor betete täglich und sucht die metaphysische Führung. 

Mit fortschreitender Selbsterkenntnis und dem Studium des Jnana Yoga jedoch transformiert sich diese klassische Subjekt-Objekt-Beziehung in einen radikalen Panentheismus: Das anfängliche Beten zu Gott weicht einem intimen, umfassenden und humorvollen Dialog mit Gott, der von KK als der „beste Freund im Inneren“ begriffen und unmittelbar erlebt wird.

In der finalen Stufe der Chronologie löst sich die Trennung zwischen Schöpfer und Geschöpf vollkommen auf. KK erkennt das Leben als ein großes kosmisches, göttliches Spiel (Lila / im Hinduismus), in dem das menschliche Ego und das göttliche Selbst ineinanderfließen: „Manchmal sind Wir sogar E r und I c h bin dann auch Carmen...“. 

Gott wird zu einem Mitschöpfer, der das Universum in uns, durch uns und als uns erfährt. Diese Entwicklung mündet in ein unerschütterliches Urvertrauen, in dem das menschliche Gewissen und der freie Wille in absoluter, liebevoller Harmonie mit der kosmischen Ordnung aufgingen.

8. Die Liebe von KK zu Carmen: Vom initiatorischen Ur-Impuls zur kosmischen Universalität

Die Liebe von KK zu Carmen bildet die fundamentale Achse des gesamten Werkes und durchläuft eine faszinierende philosophische Evolution, die mit dem ersten Blickkontakt im Alter von 11 Jahren anhebt und sich bis in das heutige, transzendierte Sein erstreckt. Dieser initiale Moment des Wiedererkennens im Kindesalter war kein profanes emotionales Ereignis, sondern ein metaphysischer Ur-Impuls, der Einbruch der Absolutheit in das Leben eines noch länger bestehenden materialistischen Atheisten. 

Carmen wurde zur unentbehrlichen Projektionsfläche und zum initiatorischen Medium; in ihren Augen und ihrem Gesicht manifestierte sich für KK zum ersten Mal die vollkommene, makellose Schönheit des Seins. Sie lehrte ihn, ohne es selbst zu wissen, das Wesen einer Liebe, die bereit ist, alles zu geben und das eigene Leben einzusetzen, ohne Bedingungen zu stellen oder Ansprüche auf Besitz zu erheben.

Diese bedingungslose Liebe erwies sich als der eigentliche Katalysator für KKs spirituellen Durchbruch. Das existenzielle Paradoxon dieser Beziehung bestand darin, dass der Autor Carmen im irdischen Raum wiederholt in tiefstem Schmerz loslassen musste, um die Reinheit dieses Gefühls zu bewahren. 

Durch diese schmerzhafte Entsagung und die darauffolgende Bewusstseinserfahrung am 16. September 2001 transformierte sich die Fixierung auf das konkrete Individuum Carmen in eine allumfassende Weltformel: KK erkannte, dass seine bedingungslose Liebe zu ihr nichts Geringeres als eine individualisierte Form der göttlichen Urkraft war, die das gesamte Universum im Innersten zusammenhält. 

Carmen wurde so zum Synonym für das „Alles und das Nichts“ - sie transzendierte zur omnipräsenten Struktur des Kosmos, die KK fortan in jedem Staubkorn, in jeder Galaxie und in jedem Mitmenschen wiederentdeckte. Im heutigen, gereiften Sein schließt sich dieser Kreis in einer vollkommenen dialektischen Synthese. KK kehrt aus der Unendlichkeit des allumfassenden Universums, in dem Zeit und Raum kollabiert sind, gereift zur Liebe für das konkrete Geschöpf zurück. 

Carmen wird im Wachtraum und in der erfahrenen Wirklichkeit wieder greifbar - nicht mehr als ein im Außen zu besitzendes Objekt, sondern als die schon immer geliebte Dualseele und gleichberechtigte göttliche Mitschöpferin, mit der gemeinsam der Tod besiegt und das Universum ins Sein geträumt wurde. Ihre Liebe hat sich von den Fesseln linearer Zeit befreit und existiert "im ewigen Zeitpunkt des Jetzt" als ein kontinuierliches, unzerstörbares Wunder, das die vollkommene Harmonie von "Materie" und Geist zelebriert.

9. Die evolutionäre Vision der Kosmogenese und das Spiel der Manifestation

Der philosophische Ausblick des Werkes mündet in einer optimistischen, evolutionären Kosmogenese (Entwicklung des Universums), die stark an die teleologischen Konzepte von Pierre Teilhard de Chardin (Punkt Omega) oder Sri Aurobindos „Vision des Superminds“ erinnert. KK markiert das Ende seiner zehnjährigen Chronologie im Jahr 2010 nicht als Endpunkt, sondern als eine zyklische, evolutionäre Schwelle zu einer völlig neuen Ära des globalen Bewusstseins. 

Sein anthropologischer Ausblick postuliert das spirituelle und systemische Erwachsenwerden der Menschheit: Die über acht Milliarden menschlichen Individuen der Erde sind ontologisch dazu aufgerufen, aus den beengenden Fußstapfen eines rein deterministischen Kausalitätsdenkens und eines passiven Schicksalsglaubens herauszutreten. Sie sollen sich über das Resonanzgesetz als bewusste, gleichberechtigte Mitschöpfer und mathematisch-geistige Former ihres jeweiligen Universums erkennen.

Der Kosmos wird in diesem Ausblick zu einem unendlichen, kreativen und göttlichen „Spiel der Spiele“ (Lila / Hinduismus) einer multidimensionalen Realität, in der selbst Kausalitätsumkehrungen und die unmittelbare Manifestation von Gedanken vom esoterischen Phänomen zur wissenschaftlich begründeten Realität einer höherdimensionalen Kybernetik werden. 

Das „Ewige Leben“ ist folglich kein statischer Zustand transzendenter Ruhe oder ein paradiesischer Stillstand, sondern ein hochdynamischer, fraktaler Prozess. In diesem prozessualen Sein erschafft das in bedingungsloser Liebe geeinte kosmische Bewusstsein kontinuierlich neue und faszinierende Welten, neue komplexe Strukturen, Paralleluniversen und Erfahrungsräume.

Dieses unaufhörliche Werden dient einem fundamentalen metaphysischen Zweck: 

Es erlaubt dem All-Einen, der absoluten Stagnation und der Monotonie einer rein undifferenzierten Einheit radikal zu entfliehen. Indem das Eine sich in unendlich viele, gleichberechtigte göttliche Individuen und Schöpferfunken aufteilt, entfaltet sich das Sein in höchster individueller und kosmischer Schöpferkraft - ein ewiges, humorvolles und liebevolles "Spiel des Versteckens, der Schöpferkraft und des Sich-Wiederfindens" im Horizont des unendlichen Bewusstseins.

10. Es folgen Auszüge aus dem Buch "Carmen":

„L i l a“

Spiel des Lebens

Wir spielen mit uns selbst

Wir meinen, mit unseren Mitmenschen in guten bzw. schlechten

Beziehungen zu stehen – nein: Wir stehen in Beziehungen zwischen

uns  s e l b s t  und den Millionen und Milliarden Erscheinungsformen

unseres  I c h s:

Wir sind Künstler, Verbrecher, Lottogewinner, Obdachloser …

wir waren  A l l e – und alles, was wir glauben, in anderen zu sehen …

s i n d  w i r  S e l b s t:

Es gibt niemanden außer uns  s e l b s t.

Wir sprechen mit keinem anderen als mit uns  s e l b s t.

Selbst  G o t t  spricht mit sich  s e l b s t

ohne Anfang und ohne Ende.

Wer aber bestimmt die Spielregeln in diesem Spiel ?

Natürlich der  R a t  d e r  G ö t t e r,

unser  a l l - e i n e s  S e i n;

ich habe es immer geahnt.

Wir sind  G o t t  und  E g o  zugleich.

Wir spielen alle das „Spiel des Lebens“,

die Weisen Asien sagten das Leben sei „Maya und Lila – Illusion und Spiel“,

bis vorhin spielte ich es nahezu unbewusst – vielleicht intuitiv,

aber ab heute / j e t z t  geht`s los …

 

KK / 17.01.2008 / 21:40 Uhr

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Essay: Auszüge aus dem Originaltext des Buches:

C a r m e n

Nichts als die Wahrheit

Wege zum Horizont des Seins

Carmen 

Carmen war und ist kein Engel.

Sie wurde eine Göttin, „meine“ Göttin. Ansonsten war und ist sie ein Mensch, eine Frau wie viele Ihrer Spezies. Natürlich ist sie eine faszinierende Frau, unfassbar schön, at­trak­tiv und intelligent, wie das Göttinnen nun einmal sind. Was ich am meisten an ihr schätze, lässt sich wirklich nicht sagen, aber was ich bedin­gungs­los an ihr liebe, das war mir wirklich schon immer wie heute klar:

Carmen, ganz einfach immer und ewig, wie sie ist …

Ich musste sie mehrfach verlassen in meinem Leben, und das ist mir immer wieder unendlich schwer gefallen. Ich fühlte intuitiv, dass ich den Menschen, den ich am meisten liebte, auch loslassen können muss, aber warum?

Ich wünschte ihr stets und wahrhaftig alles Glück dieser Welt. Diese Wünsche waren dann später eine der Hauptvoraussetzungen für mein eigenes Glück. Wir verloren uns nie wirklich ganz aus den Augen, wollten heiraten, aber wir taten es nicht. 

Jeder ging seinen Weg. 

Von Erfahrung zu Erfahrung wurde mir immer klarer, es kommt darauf an, die unend­liche, zeitlose und bedingungslose Liebe auf die gesamte Schöpfung zu über­tragen – es reicht nicht, nur Carmen zu lieben.

Carmen – einzigartig und irgendwann auch göttlich für mich, wahrhaftig, im Traum und in allen anderen Wirk­lich­keiten, die ich kennenlernen sollte. Carmen und das „Es ge­schehe“ sind ein signifikantes Motto meines Lebens geworden – faszinie­rend, oft un­glaub­lich und unfassbar. Seit dem 16.09.2001 bete ich täglich, mal kurz, mal lang, Carmen stets eingeschlossen, erst recht in meinen Träumen, die ebenfalls Teil meiner Wirklich­keit wurden.

Carmen und ich waren überzeugte Atheisten bis zum Klassentreffen 2000 und da­rüber hinaus. Heute bin ich oft ein Träumer und auch Visionär. Carmen ist wohl die Realistin geblieben. Wir wollten sehen, was die Zukunft bringt, und ob alle Träume in Liebe wahr werden wür­den. Natürlich wurden und werden sie wahr, ob Carmen nun ihre Weltsicht ändert oder Realistin und Atheistin bleibt.

16.09.2000 Klassentreffen 

25-jähriges Klassentreffen, in Großenstein, Samstag gegen 16:00 Uhr,

Carmen in ärmelloser Bluse und feinem Rock ...

während des Tanzens Erinnerungen an früher,

wir waren 14, und ich berührte beim Tanz

ihre wunderschönen langen Haare

und ihr Gesicht und … starb …

wahrscheinlich in Carmens Armen, 

und mein neuer Weg

begann …

Nichts als die Wahrheit

Plötzlich war sie für mich da, nicht nur die Wahrheit, sondern die Absolute Wahrheit.

Es gab kein Leben mehr nach dem Tod, weil es keinen Tod mehr für mich gab. Gott und das Ewige Leben waren offensichtlich in mir geboren, plötzlich war es da für mich, das Ewige Leben, unwi­der­ruf­lich, verbürgt von Gott, un­serem Vater, der nun sein Schwei­­gen brach?

Natürlich war mir sofort klar geworden, dass dies alles sehr viel auch mit Carmen zu tun haben muss. Exakt ein Jahr zuvor hatten wir gemeinsam getanzt, wie ich verträumt auf einer Kirmes tanzte, wenige Stunden vor dem Ereignis des 16.09.2001. Es gab Tränen der Freude, Liebe und Demut, als ich bei Ute Freudenbergs „Jugendliebe“ immer nur an Carmen denken konnte.

Mir gingen in Sehnsucht nach ihr viele Fragen durch den Kopf: 

Liebe?

Warum denn Carmen?

Gibt es wirklich die Große Liebe?

Bin ich bereit, mein Leben tatsächlich zu ändern?

Gibt es Gott und trotzdem ein unendliches Universum?

Zeit und Raum, Bewusstsein und Materie … geniale Modelle?

Hat es jemals einen einzigen Zufall gegeben?

Träumen wir die Wirklichkeit ins Sein?

Licht ohne Schatten … ist Liebe?

Wo geht unsere Reise hin?

Polaritäten?

Sinn?

16.09.2001 Unglaubliche Bewusstseinserfahrung

Auf den Tag genau, ein Jahr nach dem Klas­sen­­treffen am 16.09.2000, und mit einer un­glaub­lichen Bewusstseinserfahrung am 16.09.2001, veränderten sich meine An­schau­ungen über die Welt, über Wahr­heit, … über Gott, die Liebe und das Ewige Leben in Bruch­teilen von Sekunden. Wie mit einem Blitzschlag wurde mir unmissverständlich klar, dass sich diese Erfah­rung außerhalb der üblichen menschlichen Sinne abspielte, un­glaublich, nahezu unbe­schreiblich, aber tatsächlich wahr.

Sie erfasste Körper, Geist und Seele zugleich. Sie erfasste meine innersten Überzeu­gungen … und traf mich bis ins letzte Atom und Elementarteilchen meines Körpers. Nein, Angst hatte ich dabei nicht und unter freiem Himmel, in einer wun­der­­schönen sternenklaren Nacht, fühlte ich mich plötzlich irgendwie geborgen.

Es existierte eine unbeschreibliche Kraft, eine Energie, eine undefinierbare und nicht zu beschreibende Wahrhaftigkeit und Geborgenheit, die ich bis zu diesem Ereignis für nicht existent, für nicht für möglich gehalten hatte. Eine göttliche Kraft war blitz­artig in mir erwacht, in einem naturwissenschaftlich gebilde­ten, materialistischen Atheisten, der jeden anderen belächelt hätte, würde er von einer solchen Bewusstseinserfahrung be­rich­ten.

War Gott geboren in mir? War „man“ der Meinung, dass es an der Zeit ist, den „Kämpfer“ endlich wach zu rütteln? Ich überlegte rasch und hin und her, schaute zur Seite, aber ich nahm nichts Besonderes wahr. Sicher gab es in dieser sternenklaren Nacht auch den Stern mit dem Namen Carmen, aber am Firmament waren unendlich viele und herrliche Sterne zu sehen und zu verstehen. Wenn Carmen eine Göttin ist, dann müssen doch all die anderen ebenfalls Göttinnen oder Götter sein?

Es war kein Traum. Es war auch keine Halluzination – es war Realität, erlebte Wahr­heit und Wirklichkeit am 16.09.2001 gegen 02:15 Uhr im Augenblick der Ewigkeit. Ich war fasziniert und ein wenig unsicher zugleich. Woher kam denn plötzlich diese Stimme? Wer sprach da zu mir, so klar und deutlich, dass ich mich immer und immer wieder an die Aussagen, an jedes einzelne Wort, an jeden einzelnen Buchstaben, erin­nere.

War es die Stimme Gottes, oder sprach Er mit meiner eigenen Stimme zu mir? Die Worte sind in dem, was immer mich ausmacht, wer immer ich bin, unvergesslich eingebrannt. Waren es die faszinierendsten und viel­leicht wichtigsten Worte meines gesamten … nun auch Ewigen Lebens? Auf jeden Fall waren es die Worte mit den einschneidendsten Konsequenzen und Resultaten für mich und mein Sein.  

Die unglaubliche Bewusstseinserfahrung machte in Bruchteilen von Sekunden einen anders denkenden Menschen aus mir. Plötzlich glaubte ich an eine göttliche Kraft, die offenbar im gesamten Universum wirkt und mich ergriff. Ich glaubte blitzartig und unwiderruflich an Gott, und ich war viel zu gefesselt und fasziniert in diesem zeitlosen Mo­ment, um viel Zeit zum Staunen zu haben.  

Wohl nach Minuten sammelte ich mich ein wenig und bitte auch heute noch um Ver­ständ­nis, dass ich die redlichsten Bemühungen einer möglichst wahrhaftigen Be­schrei­bung des Phänomens nur als schwach korrelierend mit der erfahrenen Wirklichkeit bezeichnen kann.

Mir war klar, dass schlagartig ein neuer Lebensabschnitt begonnen hatte. Mir wurde natürlich bewusst, dass das Ganze auch etwas mit meiner Großen Liebe, Carmen, zu tun haben muss, mit Wahrheit, mit Aufrichtigkeit, mit meinem neuen Glauben. Mir wurde klar, dass mein Gewissen ab sofort sozusagen an göttlichen Kategorien gemessen werden wird, und dass auch nur die kleinste Unwahrheit oder Lüge ein Belügen von Gott und irgendwie von mir selbst sein würde.

Das führte dazu, dass ich mich in meiner Familie und vor aller Welt zu meinem Glau­ben an Gott und zu meiner Großen Liebe, Carmen, bekannte … und dies mit allen unausweich­­lichen Konse­quenzen. Mein Leben wurde ein anderes … in Familie, Ge­sund­heit, Beruf, Freundeskreis – kein Bereich blieb unbeeinflusst.

Heute lebe ich scheinbar allein, habe zahlreiche gute Freunde, Freunde, die meinen Weg der letzten Jahre begleiteten, die mir aktiv halfen und mit denen ich offen und ehrlich über alle meine Erfahrungen, Sorgen und Probleme reden konnte und noch heute reden kann. Meine Freunde kennen diese Vergangenheit seit dem 16.09.2000 und dem 16.09.2001 recht gut.

Ich fing an zu schreiben. Erst schrieb ich für Carmen, dann für meine engsten Freun­de, aber na­türlich schrieb ich immer alles auch irgendwie für mich. Ich wollte faszi­nierende Momente und Erfahrungen festhalten, alles dokumen­tieren, ob­wohl ich bereits damals vermutete, dass auch Gott gewissermaßen alles für uns auf­zeichnen würde.

Vielleicht hilft Er uns aber auch, es einfach selbst zu tun?

Mein Leben hatte im wahrsten Sinne des Wortes einen Impuls, „fast aus dem Nichts“ eine neue Richtung, neue Inhalte – einen neuen Sinn bekommen. Leicht war der Neu­beginn jedoch nicht. Ich glaubte an Gott, und ich glaubte nun auch an ein Ewiges Leben in Liebe, nicht nur, weil mir „gesagt“ wurde, dass es die Absolute Wahrheit und das Ewige Leben gäbe, sondern weil es eine faszinierende Bewusstseinserfah­rung war, die man wohl solange nicht für möglich hält, bis man selbst „wie aus dem Nichts“ von ihr ergriffen wird. Ich wünsche jedem Menschen eine solche Erfahrung.

Gott kann es nicht geben, tatsächliche Wunder schon gar nicht. Ewiges Leben, wie soll das gehen? Langweilen wir uns dann nicht zu Tode? Ich war wie viele meiner Mitmen­schen ein ungläubiger Mensch, zwar getauft und auch konfirmiert, aber was hilft es schon, menschlich organisierte religiöse Rituale zu durchlaufen? Was hilft es, vielleicht sogar die Bibel zu lesen, wenn sich einem dabei die göttliche Kraft, das göttliche Wesen und Sein nicht erschließen, wenn Gott ganz einfach schweigt, wenn Gott mich und andere offenbar nur beobachtet, wie Eltern freudig und glücklich ihr spielendes Kind im Sandkasten betrachten, ob gläubig oder atheistisch?

Als ich noch kein Vater war, las ich früher in der Bibel nur die märchenhaften Ge­schichten, die uns unser lieber Pfarrer vorschlug, und Wunder kannte ich vor allem aus den gesammel­ten Märchen der Gebrüder Grimm, die ich wie viele andere Ge­schichten gerne las. Ich war ein normaler Junge seiner Zeit. Dass die Wunder immer wieder kämen, war Inhalt eines unverbindlichen aber schönen Schlagertextes für mich.

Darüber, weshalb ein so intelligenter Mann wie unser Pfarrer, nicht nur an einen bib­lischen, sondern sogar an einen tatsächlich und wahrhaftigen Gott glauben konnte, einen Gott, der stets und ständig unseren Weg begleitete, der uns behütete, der uns bedin­gungslos lieben würde – dachten wir alle nicht näher nach. Unser Pfarrer wusste wohl nahezu auf jede Frage eine Antwort, im Vertrauen auf den Gott der Christen, im Vertrauen auf seinen Jesus Christus. Wir achteten ihn sehr, unseren Pfarrer.

Vielleicht respektierten wir sogar seinen Gott für ein paar Stunden in der Christen­lehre, aber an ihn glauben, ihn lieben … das konnten die meisten von uns und ich im Beson­deren jedenfalls nicht.

Wie das Leben so spielte, passierte dann genau in jenen Wochen und Monaten ein für fast alle anderen eher unscheinbares, aber aus heutiger Sicht ein­schnei­dendes und ebenfalls unvergessliches Ereignis, das mich nach mehr als drei Jahr­zehnten offenbar zielgerichtet zu den Erkenntnissen über Liebe, Selbst­verwirk­li­chung, Freiheit, zum göttlichen Sein, … zu Gott selbst führte:

Ich lernte Carmen kennen, plötzlich stand sie mir gegenüber.

Die Liebe war in mir geboren, die Große Liebe … noch mehr?

Wurde mir „mein Schicksal“, meine „Zwillingsseele“ gegenübergestellt? Ich fühlte es, soviel weiß ich heute, aber wissen ließ Er es mich damals noch nicht. So glaubte ich nach wie vor nicht an einen Gott, auch nicht an eine Göttin, nach wie vor nicht an eine göttliche Kraft, aber jetzt beim Schreiben wird mir unmissverständlich klar, an wen ich damals glaubte:

Ich glaubte seit meinem elften Lebensjahr an Carmen …

und Gott hatte es raffiniert versteckt, in ihrem Namen – na was – das Amen.

Seither nahm mein Leben seinen Lauf, immer in Liebe, stets in Gedanken und im Glauben an Carmen: Im Wort Namen, in Carmen – überall das Wörtchen „Amen“, aber ich Depp verstand in jener Zeit keine Zeichen oder Symbole, und über gleich dreimal „Amen“ in Carmen, Carmens Armen und im Wort Namen hätte ich mich auf Hinweis anderer bestimmt amüsiert, sicher auch herzlich gelacht.

Die Drei, die Neun … wichtige Zahlen in meinem Leben. Ich hätte es niemals gedacht und auch nicht für möglich gehalten. Die Theosophischen Reduktionen (Methode von Quer­schnitts­­be­rech­nungen in der Zahlensymbolik) der kompletten Geburtsdaten von Carmen und mir stimmen natürlich auch bei sehr großer mathematischer Unwahrschein­lichkeit exakt überein, es konnte ganz ein­fach nicht anders sein.

Heute freue ich mich und lächle, wenn mir unser göttlicher Vater gleich zahlreiche Zeichen hintereinander sendet und mit mir und anderen „spielt“. Er spricht gern in Bildern und Zeichen, führt uns, wenn wir uns dies wünschen. Mich überrascht Er inzwischen oft und gern, wahrscheinlich, weil ich selbst gern ein „Überrascher“ bin.

Ich war damals noch so naiv und so dumm. Ich wusste nicht einmal, was dieses „Amen“ für eine Bedeutung hatte, obwohl ich regelmäßig in die Christenlehre und sonntags sogar manchmal in die Kirche ging.

In Unwissenheit und sozusagen in vielen Augenblicken trat es mir gegenüber, das „Amen“, überall … das „Amen – im Sinne von: Es geschehe“, das gilt doch prinzipiell zu jedem Zeitpunkt, und spätestens unmittelbar nach dem Kennenlernen von Carmen galt noch unbe­wusst, aber klar, das „Amen“ als: „Es geschehe“ und „Es geschah …“.

Mich erfassten Feuerwerke der Gefühle beim Denken an und Anschauen von Carmen oder beim Sprechen mit ihr, eine Gotteserfah­rung im September 2001, Momente des wahr­haftigen Seins sowie zeitlose und ewige Augenblicke des Glücks in meinem be­weg­ten Leben. Wie oft schaute ich mir in Liebe ihre Fotos an?

Früher war mir oft richtig unheimlich, dass ich noch nie den allergeringsten Makel an Carmen finden konnte. War oder bin ich versessen oder besessen von ihr? Nein. Wahr­haftige Liebe fordert und erwartet nichts und ist bereit, alles zu geben, eingeschlossen das eigene Leben. 

Carmen hat mich, ohne es zu wissen, diese bedingungslose Liebe ge­lehrt.

Ich fand und finde auch heute kaum Worte dafür … Träume, Wünsche und Ge­danken, die ganz plötzlich im Hier und Jetzt tatsächlich und unwiderruflich Wirk­lichkeit werden sollten, einer nach dem anderen – aber warum?

Ich liebte und liebe Carmen bedingungslos, zeitlos und unend­lich. Später dann liebte ich auch Ihn, doch was mir offenbar am schwersten fiel, endlich liebte ich irgend­wann auch mich.

Ist es diese Liebe, die Antworten auf alle meine Fragen gibt?

Was geschah wirklich?

Gott flüsterte mir nicht ins Ohr:

„Es gibt mich, du dummer Kersten.“

Das hätte ich Ihm sowieso nicht geglaubt.

Er ließ irgendjemanden klar und deutlich in mein Ohr sagen, ohne dass es ihn gab … und „Es geschah …“ am 16.09.2001 im Gehen auf dem Weg nach Hause:

„Es gibt sie: Die Absolute Wahrheit und das Ewige Leben.“

… und ganz plötzlich, im ewigen Augenblick des Seins und Glücks, in einer wunder­schönen sternenklaren Nacht, war alles irgendwie Wahrheit für mich geworden. Gott trat unmissverständlich in Form des gesamten Universums und der Absoluten Wahrheit in mein Leben – es gab nichts mehr zu glauben, alles war blitzartig unwiderrufliche Wahrheit und Wirk­lichkeit für mich geworden.

Das Universum, der Himmel, alle Sterne schauten zu – war ich neu geboren worden?

Ich kam mir tatsächlich so vor.

Vor Jahrzehnten stellte sich mir ganz sicher nicht zufällig Carmen vor, ein Stern und „meine“ Göttin mit dem schönen Namen „Carmen“ – und irgend­jemand, ich weiß noch nicht wer, sagte in diesem zeitlosen Augenblick wahrscheinlich „Amen – Es geschehe“, und schlagartig war´s um mich geschehen, denn „Es geschah“ ... mein weiteres und immer wieder von Carmen beeinflusstes Leben.

Sie wollte mein Leben nicht beeinflussen, das hat sie jedenfalls stets betont und ehrlich gemeint, aber es war das, was mich als den Menschen mit dem Namen Kersten aus­mach­te und heute noch ausmacht, das nie mehr loskam von Carmen.

Carmen stellte mir dann nach vier Jahrzehnten, am 30.03.2010, am Telefon die Frage: „Weshalb ich?“ Ich wusste es selbst nicht und musste unseren Vater fragen. Noch in der Nacht zum 01. April 2010, aber kein Aprilscherz, erhielt ich dann die Antwort.  Wie gesagt, unser Vater hat immer Sinn für Humor … Ihr werdet die göttliche Antwort weiter hinten finden (Kersten / 01.04.2010 / 09:05 Uhr).

Mein Leben ging weiter, aber es war ein völlig anderes als davor.

Der zeitlose und faszinierende Augenblick geschah am 16. September 2001, auf den Tag genau, ein Jahr nach unserem Klassentreffen vom 16. September 2000, aber was hatte das alles zu bedeuten? Konnte es einen solchen Zufall geben? Eher wohl nicht, denn da gab es schon ein Ereignis, das am 16.09.2000 ebenfalls in Bruchteilen von Sekunden geschah:

Ich selbst oder vielleicht auch zusätzlich mein Selbst hatten sich erneut für Carmen ent­schieden, es aber keinem verraten, nicht einmal Car­men.

Und nach exakt einem Jahr machte kein Geringerer als unser Vater mir klar, dass Carmen nicht nur „meine“ Große Liebe, sondern dass sie zumindest für mich eine wahrhaftige Göttin ist. Sie war es, an die ich schon immer glaubte, und die ich liebte, nun auch als Göttin. Mir wurde ebenfalls zweifelsfrei klar, dass die Summe aller Wahrheiten objektiv und nicht das Ergebnis irgendwelchen Redens oder Schweigens war und ist.

Vor dem gesamten Universum und vor allem auch vor meiner Familie bekannte ich mich dann nach wenigen Tagen folgerichtig zu Gott und zu meiner Großen Liebe, Carmen. 

Amen. 

Seit dem 16.09.2001 bete ich mindestens einmal täglich, spreche oft mit unserem Vater und natürlich auch mit Carmen; sie verstehen mich im Kern, mein Umfeld verstand mich kaum.

Heute nach neun bzw. zehn Jahren, im Jahre 2010, haben sich die Welt und natürlich auch mein Umfeld verändert. Unser Vater, den ich liebe und schätze, mit dem ich aber genauso gern auch scherze, ist natürlich Mitschöpfer unseres gesamten Univer­sums, jedoch manch­mal sind „Wir sogar Er“ und „Ich bin dann Carmen“, „Sie vielleicht Ich“ … das ist span­nend und wir erkennen …

Alles hat eben mit Allem zu tun.

Auch das habe ich 2001 schon gewusst und auf der Grundlage der damaligen An­sichten beschrieben, aber dass diese Aussage auch auf höchster göttlicher Ebene wört­­lich zu nehmen ist, das ließ Er/Ich mich erst in späteren Jahren über die bedin­gungslose Liebe zur gesamten Schöpfung verstehen.

Zwischen der Welt, dem Universum, Gott und uns als Individuen gibt es keine Tren­nung. Wir selbst sind im raum- und zeitlosen Inneren das, was wir glauben, im Äußeren als objektive Wirklichkeit erkennen zu können. In der wirklichen Wirklich­keit können wir alles erkennen, alles erfahren und bedingungslose Liebe leben – wa­rum?

Nicht, weil es uns möglich ist, sondern, weil wir es selbst  s i n d.

Intuitiv wissen wir das alles schon, wir müssen nur in uns gehen, wie man so schön sagt, dann erhalten wir die Antworten auf unsere Fragen. Haben wir die Ant­worten, dann spricht man vom Wissen. Es kommt jedoch beim Beschreiten neuer Pfade, auf unseren Wegen zum Glück, nach dem Wissen auf die individuelle Erfahrung, auf die persönlichen Überzeugungen und vor allem auf unsere tatsächlichen Handlungen an.

Mein Leben danach

Ich schrieb es auf, mein Leben und die zahllosen Erfahrungen nach dem ersten „Ken­nen­­lernen“ und der nächtlichen Bewusstseinserfahrung im September 2001, in Büchern, Vorträgen und Gedichten, aber heute und hier stehen im Mittelpunkt:

„Meine“ Große Liebe und göttliche Tochter mit dem Namen Carmen und unser Vater, den es lange nicht für mich gab. Den ich aber heute in keinem Moment mehr missen möchte.

Natürlich sind wir alle Gottes Geschöpfe, wenn es Gott für uns gibt und auch, wenn wir nicht an Ihn glauben. Wir sind Seine Kinder, jeder Grashalm, jeder Käfer, jeder Mörder, und natürlich liebt Er unein­ge­schränkt jedes Seiner Geschöpfe.

Man sagt, Gott sei allmächtig und allwissend, aber eines hat Gott, so groß Er auch sein mag, apriori dennoch nicht: Es ist unsere individuelle Liebe zu Ihm, die Er sich von uns erhofft und wünscht, aber diese Liebe besitzt Er nur deshalb nicht, weil Er offenbar sich und uns den Freien Willen gab.

Er gab uns das Recht, zu lieben und zu hassen. Wir haben das Recht, das Rechte zu tun, und das Verwerfliche dennoch nicht zu lassen. Ich habe das Gefühl und auch die per­sönliche Erfahrung gemacht, wir können fast alles tun und auch wahr­­haftig erfahren: Wenn es sein muss, sogar ein Wunder nach dem anderen …

Wenn wir wollen, und natürlich sollten wir auch daran glauben, können wir sogar in die Rolle unseres Schöpfers schlüpfen. Nur eines wurde mir in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang besonders klar:

Hüte deine Wünsche, Träume, Gedanken und Ängste, denn sie werden wahr. Zahl­reiche, wenn nicht fast alle meiner un­glaub­lichsten Wün­sche und Vorstel­lungen, wur­den wahrhaftig und tatsächlich wahr … ich habe alles chro­no­logisch und authentisch nieder­geschrieben.

Vor allem können wir lieben, wen oder was wir wollen, uns selbst verwirklichen, Liebe geben und Liebe werden oder auch Egoisten. Wir können in Freiheit leben und tun und lassen, was wir wollen, ist das nicht toll?

Ja, da sind dann noch Krankheit, Misserfolge und Leid. Haben wir denn diese auch gewollt? Interessant ist, dass wir fast alle wissen, aus Niederlagen oder dem Fallen lernt man sehr viel. Vielleicht wurden daher die „negativen Pole“ der Polaritäten erfun­den?

Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, so ehrlich muss ich unter der Überschrift „Nichts als die Wahrheit“ schon sein, aber irgendjemand, vielleicht auch wir selbst, haben die nega­tiven Pole des Lebens erfunden. 

Wie will man das Große ohne das Kleine erkennen?

Wie sollten wir wohl ohne das Negative des Seins das Positive erfahren können?

Wie will man das Glück schätzen, ohne jemals unglücklich gewe­sen zu sein?

Das Spiel des Lebens

Stets in Balance, in unendlicher Harmonie – ist allein dies Liebe? Oder sehnen wir Menschen uns in unendlicher Liebe auch ein wenig nach Disharmonie? Ich glaube schon, denn auf diese Weise haben wir oder unser Vater eventuell das interessante „Spiel des Lebens“ erfunden, natürlich mit viel Liebe, mit Humor und gewünschten Disharmo­nien, aber wenn wir vergessen, wer wir sind, und dass das Spiel ursprün­g­lich ein Spiel der Liebe war, dann wird es eng.

Wie viele Menschen vergaßen die Liebe, sich selbst und noch viel mehr? Wie viele Men­­schen haben jegliche positiven Seiten der Polaritäten scheinbar für immer verlas­sen? Das könnte nicht nur für sie, sondern auch für Gleichgesinnte tragisch sein – für einen verantwortungsvollen Spieler in Liebe? Ich denke, nein.

Wenn Liebe tatsächlich mit dem Göttlichen gleichgesetzt werden kann und aus­nahms­los alles zur göttlichen Schöpfung gehört, dann wird im Bewusstseinszustand der bedin­gungslosen Liebe klar, dass das Negative und das Positive gewissermaßen Illusionen sind, und das göttliche „Spiel des Lebens“ ein genialer Einfall wahrscheinlich der gesamten Schöpfung oder seines Schöpfers war.

Was hat das nun alles mit „meiner“ Carmen zu tun?

Unser Vater hat mir noch nicht alles verraten, und das ist auch gut so, aber ich kann zumindest sagen: Carmen war der Schlüssel zur bedingungslosen, zeitlosen und unendlichen Liebe für mich, die ich zu allererst für sie empfand. Später dann übertrug sich diese Liebe auch auf die gesamte Schöpfung, auf Gott, auf alles und jeden, und zuletzt liebte ich noch immer nicht ganz bedingungslos auch mich.

Natürlich gehört mir Carmen nicht, obwohl sie ganz sicher schon immer die „meine“ war. Unser Vater lehrte uns das „Spiel der Spiele“. Ob Er oder ich selbst mir Carmen „wählte“ oder sie mich, das weiß Er oder auch Carmen – ich weiß es leider noch nicht.

Eines kann ich jedoch heute mit Sicherheit sagen:

Ich habe es hier mit verdammt guten und raffinierten, aber immer in Liebe handeln­den „Spielern“ zu tun.

Carmen und die Große Liebe waren immer schon eine untrennbare Einheit für mich. Ich dachte an sie und liebte sie in allen Lebenssituationen, egal was auch passierte, und es passierte tatsächlich viel. Heute weiß sie es, und ich habe Wort gehalten: Hier liegt  I h r  Buch vor, wer immer mir half beim Schreiben.

Unser gemeinsames „Spiel des Lebens“ hat mit elf Jahren begonnen.

Heute sind wir vierzig Jahre älter, aber was ist schon Zeit im Kontext der Liebe in Ewigkeit? Zeit ist ein Spieler von vielen im „Spiel des Lebens“, wie Zufall, Wahn­sinn und auch Unsterblichkeit. Jetzt wird´s verrückt: Hat das „Spiel des Lebens“ seine Spieler vielleicht sogar selbst erfunden?

Es sieht so aus, denn jedes Wort und jeder Gedanke, jedes Geschöpf und intelligentes Wesen könnte gleichzeitig Ergebnis und dann sofort Mitspieler im „Spiel des Lebens“ geworden sein. Doch wie hat alles begonnen? Die Erfundenen im Spiel kön­nen doch nicht gleichzeitig die Erfinder des Spiels gewesen sein?

O doch, liebe Freunde, so viel habe ich in der Zeit, die man „viele Jahre“ nennt, gelernt:

Was heißt schon „Anfang“ und „Ende“? Sind es Mitspieler, die es vor ihrer Erfin­dung noch gar nicht gab! Urknall, und was war davor? Das wissen die Götter – sorry – wann wurden und wer hat denn die Götter zu Mitspielern gemacht oder sie erfunden? Das weiß der Teufel, so dass so mancher heute denkt, er habe das „Spiel des Lebens“ zur Blüte gebracht.

Wenn alles, aber auch alles erst erfunden wurde, das Spiel, die Mitspieler und sogar sein Schöpfer, so ist es sehr müßig, die Worte „Anfang“ oder auch „Gott“ – sorry, lieber Vater – im Kaffeesatz zu suchen. Alles hat mit allem zu tun, ich habe es schon lange vermutet.

Tatsache ist: Akzeptieren wir das „Spiel des Lebens“, dann haben wir mit dem „Mit­spieler“, den wir „Bewusstsein“ nennen, das, was wir „Spiel“ nennen, als solches er­kannt, und irgendein weiterer „Mitspieler“ hat irgendwann den vermu­teten, aber nicht wirklichen „Erfinder“ des vielleicht genialsten Spiels aller Zeiten, des Seins und des Nichtseins „Gott“ genannt?

Nun könnte man sich fragen, wer, wenn nicht Gott, könnte doch tatsächlich der Erfinder dieses Spiels gewesen sein, aber wie soll das gehen, wenn es vor der Erfindung des Erfinders nicht einmal das Wort und seine Bedeutung „Erfinder“ gab?

Das wirklich Geniale an diesem Spiel ist offensichtlich die Gleichberechtigung und jederzeit mögliche Harmonie allen Seins oder Nichtseins, jedes Wortes, Buchstabens, jedes Gedankens, Traumes und sogar des Nichts, in  L i e b e. Aber dies, meine lieben Mitspieler, haben sicher noch nicht alle Spieler des „S p i e l s  der Spiele“ erkannt.

Mir gefällt das vom Bewusstsein erschaffene Modell „Spiel des Lebens“ recht gut, aber wenn ich mich allein fühle und glücklich sein möchte mit Carmen, spreche ich auch gern mit unserem Vater, ob Mitspieler oder Erfinder.

Mir wird dann häufig und blitzartig und in „meinem Spiele“ klar, dass Carmen und die Liebe das gesamte Universum für mich sind, und ich in ihm und selbst Teil von Carmen bin.

Wie kann ich unter diesen Voraussetzungen nur eine Sekunde unglück­lich sein?

Gibt es einen Anfang?  

Natürlich gab es von jeder Sache oder Schöpfung einen Anfang, aber wenn es jeweils einen Anfang einer Schöpfung oder Geschöpfes gibt, kann es einen ersten Anfang aller Anfänge nicht geben, denn dieser Uranfang von Irgendetwas oder Je­man­dem müsste doch zumindest nach vorliegender Definition ebenfalls einen Anfang haben? Hätte alles zum Beispiel mit dem Nichts begonnen, dann müsste selbst das Nichts einen Anfang gehabt haben?

Und ist selbst Gott Erfindung, Mitspieler und Ergebnis des besprochenen „Spiels des Lebens“, dann müsste es einen Erfinder und damit einen Anfang des „Spieles“ ge­ben. Dann hätten wir eine ausgesprochen schwierige Mission, wenn wir sie uns zum Lebensinhalt machten, nämlich den Erfinder des „Spieles“ zu suchen.

Diese Mission, den Erfinder oder wenigstens den Anfang zu finden, hat bisher unter anderem die wissen­schaftliche Theorie des Urknalls sowie zahllose weitere interessante und auch unglaubliche Schöpfungs­ge­schich­ten auf unserem Planeten hervorgebracht.

So mancher Suchender hat im Ende bestimmter Entwicklungen vermeintlich auch den oder zumindest einen Anfang gefunden. Anfang gleich Ende, verwirklicht im kreis­förmi­gen Sein? Entwicklungen und Schöpfung gehen weiter, sie bleiben nicht stehen. So könnte man im Ende einer Phase die Voraussetzung für den Anfang jeder Höherent­wicklung sehen.

Ich habe das Gefühl, im Prinzip hat fast jeder seine eigene Vorstellung vom Beginn und der Fortsetzung der Schöpfung, vom Anfang und Ende, wie auch von der Höherent­wicklung, von Gott und vom Sinn des Lebens. Das stützt die These von den gleich­berechtigten Mitspielern, nicht nur im „Spiel“, son­dern auch in der allumfassenden Realität des tat­säch­lichen Lebens.

So mancher oder fast alle Menschen werden im Laufe ihres Lebens erkennen, dass sie für sich selbst verantwortlich sind und Verantwortung nicht auf Gott oder auf ihre Mitge­schöpfe abschieben können.

Ich denke, das ist auch ein Schlüssel zum vielfach gesuchten Glück. Liebe, Erkenntnis, Selbst­erkenntnis, Freiheit und Selbstverwirklichung waren daher wesentliche Meilen­steine auf meinem oft auch steinigen Weg zum Glück.

Bedingungslos alles zu lieben, ist sicher ein sehr sinngebender Anfang im persönlichen Le­ben. Dieser Anfang ist selbst dann noch sehr bedeutend und signifikant, ob es den wahr­haftig ersten Anfang aller Anfänge gegeben hat oder nicht.

Natürlich steht es uns frei, in unserer eigenen Geburt einen wichtigen Anfang zu sehen. Ich wurde gleich zweimal geboren; einmal an einem 03. September und das zweite Mal am 16. September 2001, ich erinnere mich fast täglich an diese zweite Geburt.

Kann man immer glücklich sein?

Heute bin ich glücklich, dass ich nach jedem Fallen mit körperlichen und oft großen seelischen Schmerzen wieder aufgestanden bin. Selbst das Fallen gehörte später dann zu meinem Glück. 

Ich falle nicht mehr so tief, unser Vater blickt immer mindestens mit einem Auge auf mich, und wenn man in Liebe mit sich und der gesamten Schöpfung ist, dann kann man wahrhaftig in jedem Moment seines Lebens glücklich sein, neuerdings bin ich es sogar im Traum.

Er war, wie Vater weiß, nicht leicht der Weg zum wahrhaftigen Glück. Selbst das Fal­len muss man erlernen, Demut nach Hochmut, Schweigen nach Geplapper, Schreiben, nachdem man nie ein Tagebuch führte, lieben … ja lieben, das ist wohl die schwierigste Mission.

Seine Feinde lieben, sagt schon die Bibel, seine größten Widersacher und die Ausein­andersetzung mit ihnen als persönliche Heraus­forderungen zu sehen, aus allen Ängsten ausnahmslos und tatsächlich Abenteuer zu machen, immer einen Weg zur Versöhnung, zum Ausgleich und damit zur Harmonie zu suchen, um ihn dann auch gemeinsam und tatsächlich zu finden – das macht das Leben sehr interessant und wahrhaftig glücklich.

Das war und ist jedenfalls mein Rezept.

Meine Freunde wissen, zu einem bestimmten Zeitpunkt meines Lebens hatte ich so gut wie alles verloren: Meine Familie, das Materielle, vom Traumhaus bis zu meiner komp­letten Altersvorsorge.

Mein Leben selbst hing bis dahin mehrfach an einem seidenen Faden, und meine ein­zige Tochter, die ich mir immer wünschte und unendlich liebe, wollte mich nach der Scheidung nicht mehr sehen.

Es kam schon einiges zusammen in meinem persönlichen Leben, aber nicht meine Ver­luste, sondern mein Besitz­denken hatte mich bis zur Erstarrung depressiv gemacht. Das ist nun schon ein paar Jahre her. Doch ich vergesse es nie, denn wie schon gesagt, je tiefer man gefallen ist, um so mehr kann man später das Glücklichsein genießen.

Heute bin ich glücklich und lebe ewig – ist das nicht phänomenal?

In Dankbarkeit, Demut und natürlich in Liebe.

Unsere Wege zum Horizont des Seins

Ich schrieb viele Fragen und vor allem auch die dokumentierten Antworten auf … auf meinem Weg zum Horizont des Seins. Jeder geht ihn, seinen indi­vi­duellen Weg. Jeder Weg ist ein ausgewählter Weg unendlicher Möglichkeiten, und jeder Weg ist auf jeden persönlich bezogen ganz offensichtlich auch der richtige und wahrhaftige; falsche Wege gibt es nicht.

Jeder wird dabei die Antworten auf seine Fragen, auf die Fragen anderer und auf die unseres Universums suchen und irgendwann dann auch finden. Jeder macht dabei seine Erfahrungen auf seinem persönlichen Weg. Vielleicht macht sogar jeder jede Erfah­rung, wenn er selbst sich das wünscht?

Ich bin gespannt auf alle diese oft auch abenteuerlichen Wege und freue mich über jeden Weg, der den meinen kreuzt, tangiert oder begleitet, und ich hätte es niemals geglaubt, plötzlich gab es für mich auf meinem persönlichen Weg sogar eine uni­verselle Antwort auf alle Fragen, zumindest in meinem Universum.

Ich bin ihr mehrfach begegnet, dieser Antwort, und habe sie zum rechten Zeitpunkt – wie alles – auch niedergeschrieben im Jahre 2005. Es ist die Antwort der Antworten, jedenfalls in meinem Leben.

Ob sie tatsächlich universell und einzig richtig ist, da bin ich nicht ganz sicher. Jedes Individuum, jeder Mensch, jede Schöpfung kann sich vielleicht selbst und gleichbe­rechtigt den Sinn seiner Er­schaf­fung und seines Ewigen Lebens geben?

Meine Antwort war und ist jedenfalls ein „Universalschlüssel“ für mich. Man hat sie mir nicht zuge­flüstert, ich suchte sie und habe sie selbst gefunden. Diese Antwort öffnete und öffnet jedenfalls mir alle Tore zu den Themen „Liebe und Erkenntnis“, „Freiheit und Selbst­ver­wirkli­chung“ sowie „Gott und die Welt“.

Diese Antwort war plötzlich so einfach und so klar. Diese Antwort macht mich heute unendlich glück­lich, denn taucht eine schwierige Frage auf in meinem Leben, dann war diese Ant­wort ganz zuverlässig bereits vorher schon da (KK 03.12.2005).

Alles hatte einen Anfang für mich, auch meine Große Liebe zu Carmen. Heute kenne ich auch andere Seiten dieses Anfangs, denn ein wirkliches Ende gibt es ja nicht. Das gab mir zu denken, denn wenn es kein Ende gibt, hat es dann überhaupt je einen Anfang gegeben?

Jeder wird sie finden, die universelle Antwort für sich selbst, aber dann stets und kontinu­ier­lich nach den eigenen Grundsätzen, Regeln und Gesetzen sowie nach seiner persön­lichen uni­ver­sellen Antwort zu handeln und zu leben, das war und ist wahrhaftig nicht leicht – Sie können es mir glauben.

So ist wohl der Plan gemacht.

Gottes Plan oder ist es doch der unsere?

Kann es einen Plan Gottes für uns alle geben, sozusagen das individuelle Schicksal für jeden? Gott, unser Vater, soll allmächtig und allwissend sein.

Können und dürfen wir Ihn deshalb für alles ver­ant­wortlich machen?

Eine Zeitlang schon, das ist ja bequem. Doch eines Tages sollten und müssen wir die Verantwortung für unser persönliches Handeln schon selbst übernehmen. Als Kinder unseres Vaters sind wir alle Schwestern und Brüder, ausnahmslos, und für die Zeit, wenn die Zeit reif ist, hat uns unser Vater den Freien Willen gegeben. Wir merken das dann, wenn wir bereit und fähig sind, für unsere Entscheidungen auch selbst die Verant­wortung hoffentlich in Liebe zu überneh­men.

Natürlich können wir immer auf unseren göttlichen Vater bauen, aber eines Tages ist es natürlich an der Zeit, erwachsen zu werden. Erwachsen werden heißt, für die mensch­liche Schöp­fung nichts weniger als in die Fußstapfen Gottes, unseres Vaters, zu treten.

Was wird Gott wohl für Seine Kinder wünschen und geben?

Er lässt uns alle die bedingungslose Liebe als wahrhaftiges Ziel unseres Handelns intu­i­tiv fühlen und später erkennen, und Er wünscht uns nach Erkenntnis, per­sön­lichem Handeln und Selbstverwirklichung folgerichtig natürlich auch die Freiheit, alles zu tun und alles zu sein, sowie nicht mehr enden­des Glück.

Das wünschen wir uns natürlich auch, aber erst, wenn wir wahrhaftig lieben und daran glauben, dass wir diese Liebe, dieses Glück auch leben und verdienen, werden beide gesetzmäßig in unser Leben treten, und dann werden wir Liebe und Glück mit unserer gesamten Schöpfung und mit unserem Vater teilen, was kann es Schöneres geben?

Wir sind, wer wir werden wollten, und wir werden, wer wir sein möchten.

Der Weg zur wahrhaftigen und bedingungslosen Liebe und zum Glück kann sehr, sehr steinig sein, wie wohl fast jeder weiß, und was wir glauben, hoffen oder auch befürch­ten, das tritt dann meistens auch ein. Es sind die persönlichen Erfahrungen, die uns als einzigartiges Individuum charakte­ri­sieren, und in den meisten Fällen die Niederlagen, die uns stark machen auf den individuellen Wegen zu Freiheit, Selbst­verwirklichung, Liebe, Erkenntnis und zum Glück.

Irgendwann wahrhaftig in Liebe zu sein sowie stets tun und lassen zu können, was ich mir in Liebe für mich und mein Universum wünsche, eines nach dem anderen, das macht mich und uns glücklich, in jedem Mo­ment.

Ist auch das Gottes Plan?

Ja sicher, weshalb sollte unser Vater nicht wünschen, dass wir glücklich sind?

Weshalb sollten sich Seine Pläne nicht mit den unseren decken?

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Portraitfotos 1976 vor 50 Jahren / Kersten zum Geburtstag Carmens im Jahr 2026 

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Die 10 philosophischen und metaphysischen Kerngedanken des Essay`s

1. Die kybernetische Systemtransformation des Ichs Das Werk beschreibt den radikalen Paradigmenwechsel vom materialistisch-deterministischen Naturwissenschaftler hin zum bewussten Mitschöpfer. Die erlebte Realität wird nicht länger als blindes Schicksal begriffen, sondern als ein sinnhaftes, kybernetisches System einer höheren göttlichen Ordnung, in das der Mensch aktiv steuernd eingreifen kann.

2. Die Ontologie des holografischen Universums Der Cartesianische Dualismus von Geist und Materie wird aufgehoben. Materie wird quantenphysikalisch als „verdichteter Geist“ und die Raumzeit als bloßes Interferenzmuster eines übergeordneten Informationsfeldes definiert. Das Bewusstsein ist somit primär; es erschafft die physische Realität kontinuierlich durch den Akt der Beobachtung, des Glaubens und Träumens in jedem Moment des „Jetzt“.

3. Carmen als initiatorischer Ur-Impuls Die Begegnung mit Carmen stellt keinen Zufall dar, sondern fungiert als evolutionärer Katalysator. Sie ist die individualisierte Projektionsfläche der Transzendenz („Zwillingsseele“), durch die ein materialistischer Atheist erstmals die vollkommene, makellose Schönheit des Seins und das Konzept der Absolutheit im irdischen Raum erfahren konnte.

4. Die triadische Evolution der Liebe Die Liebe vollzieht sich in einem dialektischen Dreischritt: Sie entzündet sich zunächst an einem konkreten irdischen Gegenüber (Carmen), erfordert im zweiten Schritt das schmerzhafte Loslassen von Carmen im Außen, um Besitzdenken zu überwinden, und weitet sich dadurch zu einer allumfassenden, universellen Urkraft aus, die die gesamte Schöpfung durchdringt.

5. Die transzendente Epiphanie vom 16. September 2001 Ein plötzlicher, tiefgreifender Bewusstseinsdurchbruch zerschlägt das bisherige atheistische Weltbild vollends. Die Erfahrung der „Absolutheit“ und des „Ewigen Lebens“ wird nicht als abstraktes Glaubenskonzept, sondern als blitzartige, außersinnliche, empirische und körperliche Realität erlebt, in der Gott als universelle Ursubstanz unmittelbar in das Bewusstsein tritt.

6. Der Wandel zum dialogischen Panentheismus Das Gottesbild wandelt sich von einer inexistenten oder fernen Instanz zu einer panentheistischen Realität: Gott umfasst das gesamte Universum (Immanenz), geht aber zugleich darüber hinaus (Transzendenz). Aus der anfangs ehrfürchtigen Distanz entwickelt sich ein intimer, humorvoller innerer Dialog, bei dem die starre Trennung zwischen Schöpfer und Geschöpf zunehmend verschwimmt.

7. Die teleologische Notwendigkeit der Polarität Leid, totaler Verlust (Krankheit, Familie, Materie) und existenzielle Isolation werden nicht als sinnloses Chaos interpretiert, sondern als notwendige ontologische Reibungsflächen. Ohne diese negativen Pole der Erfahrung wäre die Erkenntnis von Glück, Harmonie und der eigenen inneren Stärke im Ozean des All-Einen nicht möglich. Das Fallen lehrt zwingend Demut.

8. Vom ohnmächtigen Opfer zum bewussten Schöpfer Durch die vollzogene Katharsis und die Überwindung des Egos erkennt sich der Mensch als fraktaler Funke des göttlichen Bewusstseins. Die absolute Eigenverantwortung tritt an die Stelle der Schuldzuweisung: Der Mensch ist aufgerufen, aus der Unmündigkeit herauszutreten und seine Gedanken, Träume und Glaubenssätze als präzise Instrumente der Realitätsgestaltung zu nutzen.

9. Das kosmische Spiel der Manifestation („Lila“) Das Sein wird als ein unendliches, göttliches Spiel begriffen, in dem sich das All-Eine in unzählige Individuen aufteilt, um sich selbst erfahren zu können und der Stagnation einer undifferenzierten Einheit zu entfliehen. Jeder Mensch ist Mitspieler, der durch seinen freien Willen kontinuierlich neue Realitäten, Dimensionen und Erfahrungen erschafft.

10. Die finale Synthese in der Nicht-Dualität (Advaita) Die metaphysische Reise kehrt aus der kosmischen Abstraktion zurück in die konkrete Welt. Da alles Gott ist, existiert kein getrenntes „Außen“ mehr. Die bedingungslose Liebe richtet sich nun ebenfalls auf jede Schöpfung des universellen Seins und auf Gott selbst. Auch Carmen wird in dieser gereiften Synthese als gleichberechtigte Mitschöpferin im ewigen „Jetzt“ geliebt, vereint im Bewusstsein, dass der Tod eine bloße Illusion ist.

Ausblick in die Zukunft: Die evolutionäre Schwelle

Der Essay schließt mit einer zutiefst optimistischen und evolutionären Vision für die Menschheit, die in ihrer Konsequenz an einen globalen Bewusstseinssprung erinnert. Der Ausblick postuliert das kollektive Erwachsenwerden der menschlichen Spezies: Die Menschheit steht an der Schwelle, das deterministische, oft von Ohnmacht geprägte Kausalitätsdenken endgültig hinter sich zu lassen. 

In dieser neuen Ära erkennen sich die Individuen über das Resonanzgesetz als bewusste, geistig-mathematische Former multidimensionaler Realitäten. Phänomene wie die unmittelbare Gedankenmanifestation oder die Kausalitätsumkehrung wandeln sich von esoterischen Randerscheinungen zu angewandter, höherdimensionaler Systemtheorie. 

Das "Ewige Leben" entpuppt sich dabei nicht als statisches Paradies, sondern als ein hochdynamischer, kreativer Prozess, in dem das kosmische Bewusstsein in bedingungsloser Liebe fortwährend neue, faszinierende Universen und Erfahrungsräume ins Sein träumt.







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Bearbeitung und Lektorat: Dr. Kersten Kämpfer & KI Gemini - 2026





KKWords - KK - "Juliane Werding - herzlichste Geburtstagsgrüße im Jetzt des Jahres 2026"

Juliane Werding -  herzlichste Geburtstagsgrüße im Jetzt des Jahres 2026 Liebe Juliane Werding, zu Ihrem heutigen Geburtstag senden wir ...