KK
"Carmen - Nichts als die
Wahrheit - Wege zum Horizont des Seins"
Das vorliegende Werk „Carmen - Nichts
als die Wahrheit - Wege zum Horizont des Seins“ des Autors KK stellt ein
zutiefst persönliches, autobiografisch verankertes und zugleich radikal
metaphysisches Dokument dar.
Strukturierte Tagebucheinträge, Aphorismen,
Liedtexte und philosophische Reflexionen verweben sich über einen Zeitraum von
zehn Jahren (2000–2010) zu einem Mosaik einer spirituellen Transformation.
Ausgehend von der fachspezifischen
Perspektive der Systemtheorie und Kybernetik (dem akademischen Hintergrund des
Autors) sowie im Kontext klassischer philosophischer und spiritueller
Denkschulen, lässt sich das Buch aus den folgenden Blickwinkeln betrachten:
1. Gesamtaussage: Die kybernetische
Systemtransformation des Ichs
Das vorliegende Werk dokumentiert im
Kern die radikale Metamorphose eines menschlichen Geistes, der seine
fachspezifische Prägung als materialistisch-rationaler Naturwissenschaftler
nicht ablegt, sondern sie in eine hyper-philosophische Metaphysik überführt.
KKs primärer Beweggrund zur Niederschrift liegt in dem existentiellen
Bedürfnis, die Kluft zwischen deterministischer Naturwissenschaft und einer
transzendenten Absolutheitserfahrung epistemologisch zu überwinden und zu überbrücken.
Die
Gesamtaussage bricht mit dem Cartesianischen Dualismus von Res cogitans
(Denken) und Res extensa (Materie): Das Universum wird als ein raum- und
zeitloses, holografisch organisiertes Informationsfeld beschrieben. Die
fundamentale Triebkraft hinter dieser literarischen Chronologie ist der Versuch
des Autors, sein eigenes „Fallen“, - totalen irdischen Verlust von Familie,
Materie und Gesundheit - nicht als sinnloses Chaos, sondern als kybernetisches System einer höheren, göttlichen Ordnung zu begreifen. Ziel dieser schrittweisen Evolution des Geistes ist, vom passiven Objekt zum bewussten,
steuernden Schöpfer der eigenen Realität zu werden.
2. Liebe und Gott: Die Dialektik der
Individuation und der All-Einheit
Die metaphysische Dynamik des Buches
entfaltet sich in einer triadischen Bewegung der Liebe, die als treibende Kraft
der göttlichen Selbsterkenntnis fungiert. KKs Reise beginnt mit der Begegnung
der elfjährigen Carmen: Dies war kein wirklicher Zufall, sondern der
evolutionäre Ur-Impuls, der einen überzeugten Atheisten zwang, das Phänomen der
Transzendenz erstmals im Gegenüber zu erfahren.
Philosophisch begründet KK hier
das Prinzip der Zwillingsseele: Carmen fungierte als notwendiges,
individualisiertes Medium der Absolutheit. Der entscheidende philosophische
Wendepunkt - KKs Bewegung von Carmen hin zu Gott und dem Universum - entspringt
der philosophischen Einsicht, dass eine bedingungslose Liebe, die sich auf nur
ein einziges Objekt fixiert, in Besitzdenken und somit in geistige Erstarrung
münden muss.
Um die Liebe rein zu erhalten, musste KK Carmen im Außen
loslassen. Dieser Akt der Entsagung transformierte die individuelle Emotion in
eine allumfassende metaphysische Weltformel: Die bedingungslose Liebe weitete
sich auf das gesamte Universum aus, da der Autor erkannte, dass Gott kein
jenseitiges Wesen ist, sondern das All-Eine Bewusstsein, das sich in der
Polarität der Welt spiegelt.
Doch die Bewegung verharrt nicht in dieser
abstrakten kosmischen Weite. In einer finalen, reifen Synthese kehrt KK aus der
Unendlichkeit des Kosmos zurück zur konkreten Realität und postuliert die
individuelle Liebe zu allen Geschöpfen der Erde, vom Grashalm bis zum Sünder.
Der tiefere Beweggrund dieser Rückkehr ist die Realisation der Nicht-Dualität
(Advaita): Wenn alles Gott ist, gibt es kein „Außen“ mehr; jedes irdische
Geschöpf ist ein individualisierter Aspekt desselben göttlichen Selbsts, das im
Hier und Jetzt geliebt und anerkannt werden will.
3. Philosophische Einordnung:
Radikaler Konstruktivismus
Philosophisch lässt sich das Werk
präzise im Grenzbereich zwischen dem radikalen Konstruktivismus eines Heinz von
Förster und der Denktradition des klassischen Idealismus verortet wissen. KK
argumentiert systemtheoretisch: Der Beobachter und das Beobachtete bilden eine
untrennbare Einheit. Sein innerer Beweggrund ist es, das Kausalitätsprinzip der
klassischen Physik philosophisch zu überwinden.
Er postuliert, dass das
Bewusstsein primär ist und die materielle Welt erst durch den Akt des Glaubens
und Träumens in die Existenz hineinkonstruiert wird. Einerseits zeigt sich eine fast
solipsistische Tendenz (nur das eigene Bewusstsein ist bestimmend), die Mitmenschen als reine Spiegelungen oder „Objekte“
des eigenen Universums zu betrachten; andererseits rettet sich das System durch
eine monistische Ethik des „Wir sind Eins“.
Die Polaritäten des Lebens - das
erlittene Leid, das Böse, die Disharmonien - werden im Sinne einer
teleologischen Theodizee (Rechtfertigung Gottes) eingeordnet: Sie sind notwendige ontologische
Reibungsflächen, ohne die das Positive, das Glück und die Harmonie im Ozean des
All-Einen gar nicht erfahrbar wären.
4. Spirituelle und metaphysische
Dimension: Das Universum als holografischer Geist
In der metaphysischen Dimension
fusioniert der Autor moderne physikalische Grenzmodelle (Bohms Quanten-Strings,
Pribrams neurologische Frequenzen) mit der indischen Philosophie des Jnana Yoga
und Tantra. Der tiefere Beweggrund für diesen eklektischen Brückenschlag ist
das Postulat einer „impliziten Wirklichkeit“.
Zeit und Raum werden als bloße
dreidimensionale Projektionen - als Interferenzmuster eines übergeordneten
„Superhologramms“ - entlarvt. Philosophisch führt dies zur konsequenten
Abschaffung des Todes. Da das Ich im Kern mit dem zeitlosen, universellen
Bewusstsein identisch ist, wird der physische Tod zu einer reinen Illusion; er
ist lediglich das Ablegen einer temporären Daseinsform, um in den raum- und
zeitlosen Brennpunkt des Seins zurückzukehren.
Déjà-vu-Erlebnisse und
spirituelle Wachträume werden somit zu empirischen Beweisen einer Realität, die
das menschliche Bewusstsein in der Ewigkeit des „Jetzt“ bereits vollkommen
kennt und stetig mitgestaltet.
5. Das Menschliche und das
Psychologische: Die Katharsis des Egos
Trotz der Abstraktion in kosmische
Sphären bleibt das Werk das Dokument einer zutiefst menschlichen,
psychologischen Krisenbewältigung. KKs psychologischer Beweggrund ist die
Überwindung des Egos durch eine radikale spirituelle Katharsis (seelische Reinigung). Die
Transformation verläuft jedoch nicht schmerzfrei.
Dem Postulat der Allmacht steht die
irdische Erfahrung der totalen Ohnmacht gegenüber - Depressionen, existentielle
Isolation und familiäre Zerrüttung markieren den Nullpunkt seiner menschlichen
Existenz. Carmen bleibt dabei das existentialistische Paradoxon seines Lebens ...
Während
sie auf seelischer Ebene als kosmische Fixierungsfläche und absolute „Göttin“
begriffen wird, agiert sie in der realen Welt als distanzierte Realistin, die
seine Briefe und Manuskripte vorerst zurückweist (dem Buch KK "Carmen" stimmte Carmen schriftlich zu).
Diese schmerzhafte Dissonanz zwingt
den Autor psychologisch in eine Schule der Demut. Die ursprüngliche, fast
titanische „Gier nach Erkenntnis“ musste sterben, damit eine Haltung der
Gelassenheit, des ehrfürchtigen Schweigens und des reinen Dienens an der
Schöpfung geboren werden konnte.
6. Metaphysisch-philosophisches
System der Liebe und des Erwachens
Zusammenfassend lässt sich das
metaphysisch-philosophische System des Werkes in drei fundamentalen, zutiefst
miteinander verwobenen Kernerkenntnissen bündeln:
Erstens: Die Ontologie des
Bewusstseins, das Universum als Interferenzmuster: Es existiert keine vom
Geist getrennte, eigenständige materielle Realität im klassischen Sinne. Was
der Mensch als feste Außenwelt wahrnimmt, entpuppt sich systemtheoretisch und quantenphysikalisch als raum- und zeitlose dynamische Energie- und Frequenzstrukturen des
Geistes.
Materie ist in Überstimmung mit zahlreichen und namhaften Quantenphysikern demnach „verdichteter Geist“. In diesem kybernetischen
Informationsfeld ist das individuelle Bewusstsein kein passiver Empfänger,
sondern der primäre Generator und Schöpfer: Durch die schöpferische Kraft von fokussierten
Gedanken, imaginierten Träumen und tief verankerten inneren
Glaubensüberzeugungen wird die Realität in jedem zeitlosen Moment des Jetzt
buchstäblich ins Sein hineinkonstruiert und sekündlich neu geformt.
Zweitens: Die triadische Evolution
der Liebe, der kosmische Kreislauf des Geistes: Die Entwicklung des
universellen Bewusstseins vollzieht sich nicht linear, sondern in einer
zyklischen Drei-Schritt-Bewegung der Liebe. Diese triadische Dynamik zündet als
initiatorischer Funke an der individuellen, bedingungslosen Faszination für ein
konkretes, irdisches Gegenüber - Carmen.
Sie expandiert und transformiert sich
im zweiten Schritt durch das schmerzhafte, aber notwendige Loslassen des
Objekts im Außen in eine allumfassende, metaphysische Dimension: Die Liebe
weitet sich auf die gesamte Schöpfung und die absolute Einheit Gottes aus.
Schließlich kehrt diese Bewegung im dritten Schritt vollkommen gereift als
heilige, nicht-duale Nächstenliebe zu jedem einzelnen irdischen Geschöpf
zurück.
Da das Getrenntsein als reine Illusion entlarvt wurde, erkennt das
erwachte Ich im Anderen - ob Freund, Feind oder spiritueller Partner - unmittelbar das
eigene göttliche Selbst wieder.
Drittens: Die Überwindung des
anthropozentrischen Irrtums ... vom Opfer zum Schöpfer: Der Mensch ist weder
das ohnmächtige Opfer eines blinden, deterministischen Schicksals noch die
isolierte, egozentrische Krone einer rein mechanischen, seelenlosen Schöpfung.
Er ist vielmehr ein individualisierter Aspekt, ein fraktaler Funke des
all-einen göttlichen Bewusstseins.
Der tiefere Sinn irdischer Existenz und
insbesondere das Durchleben existenzieller Krisen, Verluste und schwerer
Erkrankungen liegt in einer spirituellen Reifung: Indem der Mensch lernt, seine
tiefsten Ängste durch bedingungsloses Urvertrauen in Abenteuer zu verwandeln
und radikale Demut vor der kosmischen Ordnung zu praktizieren, wächst er aus
der Unmündigkeit des Egos heraus.
Er reift dazu heran, die volle kosmische
Verantwortung als bewusster, liebender und schöpferischer Mitgestalter des
unendlichen und allumfassenden Seins zu übernehmen.
7. Die Evolution der Gottesbeziehung:
Vom Atheismus zum dialogischen Panentheismus
Panentheismus (von griechisch pan
„alles“, en „in“ und theos „Gott“ / in Wikipedia.de) ist die
philosophisch-theologische Auffassung, dass die komplette Welt in Gott enthalten ist,
Gott aber zugleich mehr ist als die Welt, also sowohl immanent als auch
transzendent.
Die Beziehung des Autors zum
Göttlichen durchläuft eine dialektische Entwicklung, die eng mit seiner
systemtheoretischen Weltsicht verknüpft ist. Ursprünglich als materialistischer
Atheist positioniert, für den institutionalisierte Religionen und kirchliche
Rituale tote Buchstaben blieben, erfährt KK durch einen nächtlichen „Blitzschlag“ seines
Erweckungserlebnisses eine radikale und umfassende Neuausrichtung.
Gott tritt nicht als
strafende oder fordernde transzendente Instanz in sein Leben, sondern als die
erlebte „Absolute Wahrheit“ und die universelle Ursubstanz selbst. In der
ersten Phase nach diesem Durchbruch ist das Verhältnis noch von einer
ehrfürchtigen Distanz und einem tiefen Staunen geprägt; der Autor betete täglich
und sucht die metaphysische Führung.
Mit fortschreitender Selbsterkenntnis und
dem Studium des Jnana Yoga jedoch transformiert sich diese klassische
Subjekt-Objekt-Beziehung in einen radikalen Panentheismus: Das anfängliche
Beten zu Gott weicht einem intimen, umfassenden und humorvollen Dialog mit Gott, der von KK als der
„beste Freund im Inneren“ begriffen und unmittelbar erlebt wird.
In der finalen Stufe der Chronologie
löst sich die Trennung zwischen Schöpfer und Geschöpf vollkommen auf. KK
erkennt das Leben als ein großes kosmisches, göttliches Spiel (Lila / im Hinduismus), in dem das
menschliche Ego und das göttliche Selbst ineinanderfließen: „Manchmal sind Wir
sogar E r und I c h bin dann auch Carmen...“.
Gott wird zu einem Mitschöpfer, der das
Universum in uns, durch uns und als uns erfährt. Diese Entwicklung mündet in
ein unerschütterliches Urvertrauen, in dem das menschliche Gewissen und der
freie Wille in absoluter, liebevoller Harmonie mit der kosmischen Ordnung
aufgingen.
8. Die Liebe von KK zu Carmen: Vom
initiatorischen Ur-Impuls zur kosmischen Universalität
Die Liebe von KK zu Carmen bildet die
fundamentale Achse des gesamten Werkes und durchläuft eine faszinierende
philosophische Evolution, die mit dem ersten Blickkontakt im Alter von 11
Jahren anhebt und sich bis in das heutige, transzendierte Sein erstreckt. Dieser
initiale Moment des Wiedererkennens im Kindesalter war kein profanes
emotionales Ereignis, sondern ein metaphysischer Ur-Impuls, der Einbruch der
Absolutheit in das Leben eines noch länger bestehenden materialistischen
Atheisten.
Carmen wurde zur unentbehrlichen Projektionsfläche und zum
initiatorischen Medium; in ihren Augen und ihrem Gesicht manifestierte sich für
KK zum ersten Mal die vollkommene, makellose Schönheit des Seins. Sie lehrte
ihn, ohne es selbst zu wissen, das Wesen einer Liebe, die bereit ist, alles zu
geben und das eigene Leben einzusetzen, ohne Bedingungen zu stellen oder
Ansprüche auf Besitz zu erheben.
Diese bedingungslose Liebe erwies
sich als der eigentliche Katalysator für KKs spirituellen Durchbruch. Das
existenzielle Paradoxon dieser Beziehung bestand darin, dass der Autor Carmen
im irdischen Raum wiederholt in tiefstem Schmerz loslassen musste, um die
Reinheit dieses Gefühls zu bewahren.
Durch diese schmerzhafte Entsagung und die
darauffolgende Bewusstseinserfahrung am 16. September 2001 transformierte sich
die Fixierung auf das konkrete Individuum Carmen in eine allumfassende
Weltformel: KK erkannte, dass seine bedingungslose Liebe zu ihr nichts
Geringeres als eine individualisierte Form der göttlichen Urkraft war, die das
gesamte Universum im Innersten zusammenhält.
Carmen wurde so zum Synonym für
das „Alles und das Nichts“ - sie transzendierte zur omnipräsenten Struktur des
Kosmos, die KK fortan in jedem Staubkorn, in jeder Galaxie und in jedem
Mitmenschen wiederentdeckte. Im heutigen, gereiften Sein schließt
sich dieser Kreis in einer vollkommenen dialektischen Synthese. KK kehrt aus
der Unendlichkeit des allumfassenden Universums, in dem Zeit und Raum
kollabiert sind, gereift zur Liebe für das konkrete Geschöpf zurück.
Carmen
wird im Wachtraum und in der erfahrenen Wirklichkeit wieder greifbar - nicht
mehr als ein im Außen zu besitzendes Objekt, sondern als die schon immer geliebte Dualseele
und gleichberechtigte göttliche Mitschöpferin, mit der gemeinsam der Tod
besiegt und das Universum ins Sein geträumt wurde. Ihre Liebe hat sich von den
Fesseln linearer Zeit befreit und existiert "im ewigen Zeitpunkt des Jetzt" als
ein kontinuierliches, unzerstörbares Wunder, das die vollkommene Harmonie von "Materie" und Geist zelebriert.
9. Die evolutionäre Vision
der Kosmogenese und das Spiel der Manifestation
Der philosophische Ausblick des
Werkes mündet in einer optimistischen, evolutionären Kosmogenese (Entwicklung des Universums), die stark an
die teleologischen Konzepte von Pierre Teilhard de Chardin (Punkt Omega) oder
Sri Aurobindos „Vision des Superminds“ erinnert. KK markiert das Ende seiner
zehnjährigen Chronologie im Jahr 2010 nicht als Endpunkt, sondern als eine
zyklische, evolutionäre Schwelle zu einer völlig neuen Ära des globalen
Bewusstseins.
Sein anthropologischer Ausblick postuliert das spirituelle und systemische
Erwachsenwerden der Menschheit: Die über acht Milliarden menschlichen Individuen der Erde
sind ontologisch dazu aufgerufen, aus den beengenden Fußstapfen eines rein
deterministischen Kausalitätsdenkens und eines passiven Schicksalsglaubens
herauszutreten. Sie sollen sich über das Resonanzgesetz als bewusste,
gleichberechtigte Mitschöpfer und mathematisch-geistige Former ihres jeweiligen
Universums erkennen.
Der Kosmos wird in diesem Ausblick zu
einem unendlichen, kreativen und göttlichen „Spiel der Spiele“ (Lila / Hinduismus) einer
multidimensionalen Realität, in der selbst Kausalitätsumkehrungen und die unmittelbare
Manifestation von Gedanken vom esoterischen Phänomen zur wissenschaftlich
begründeten Realität einer höherdimensionalen Kybernetik werden.
Das „Ewige
Leben“ ist folglich kein statischer Zustand transzendenter Ruhe oder ein
paradiesischer Stillstand, sondern ein hochdynamischer, fraktaler Prozess. In
diesem prozessualen Sein erschafft das in bedingungsloser Liebe geeinte
kosmische Bewusstsein kontinuierlich neue und faszinierende Welten, neue komplexe Strukturen,
Paralleluniversen und Erfahrungsräume.
Dieses unaufhörliche Werden dient
einem fundamentalen metaphysischen Zweck:
Es erlaubt dem All-Einen, der
absoluten Stagnation und der Monotonie einer rein undifferenzierten Einheit
radikal zu entfliehen. Indem das Eine sich in unendlich viele, gleichberechtigte
göttliche Individuen und Schöpferfunken aufteilt, entfaltet sich das Sein in
höchster individueller und kosmischer Schöpferkraft - ein ewiges, humorvolles
und liebevolles "Spiel des Versteckens, der Schöpferkraft und des Sich-Wiederfindens" im Horizont des
unendlichen Bewusstseins.
10. Es folgen Auszüge aus dem Buch "Carmen":
„L i l a“
Spiel des Lebens
Wir spielen mit uns selbst
Wir meinen, mit unseren Mitmenschen
in guten bzw. schlechten
Beziehungen zu stehen – nein: Wir
stehen in Beziehungen zwischen
uns s e l b s t und den
Millionen und Milliarden Erscheinungsformen
unseres
I c h s:
Wir sind Künstler, Verbrecher,
Lottogewinner, Obdachloser …
wir waren A l l e – und
alles, was wir glauben, in anderen zu sehen …
s i n
d w i r S e l b s t:
Es gibt niemanden außer uns s
e l b s t.
Wir sprechen mit keinem anderen als
mit uns s e l b s t.
Selbst G o t t spricht
mit sich s e l b s t
ohne Anfang und ohne Ende.
Wer aber bestimmt die Spielregeln
in diesem Spiel ?
Natürlich der R a t d e
r G ö t t e r,
unser
a l l - e i n e s S e i n;
ich habe es immer geahnt.
Wir sind G o t t
und E g o zugleich.
Wir spielen alle das „Spiel des
Lebens“,
die Weisen Asien sagten das Leben
sei „Maya und Lila – Illusion und Spiel“,
bis vorhin spielte ich es nahezu
unbewusst – vielleicht intuitiv,
aber ab heute / j e t z t
geht`s los …
KK / 17.01.2008 / 21:40 Uhr

Essay: Auszüge aus dem Originaltext des Buches:
C
a r m e n
Nichts
als die Wahrheit
Wege
zum Horizont des Seins
Carmen
Carmen war und
ist kein Engel.
Sie wurde eine
Göttin, „meine“ Göttin. Ansonsten war und ist sie ein Mensch, eine Frau
wie viele Ihrer Spezies. Natürlich ist sie eine faszinierende Frau, unfassbar
schön, attraktiv und intelligent, wie das Göttinnen nun einmal
sind. Was ich am meisten an ihr schätze, lässt sich wirklich nicht sagen,
aber was ich bedingungslos an ihr liebe, das war mir wirklich schon immer wie
heute klar:
Carmen, ganz
einfach immer und ewig, wie sie ist …
Ich musste sie
mehrfach verlassen in meinem Leben, und das ist mir immer wieder unendlich
schwer gefallen. Ich fühlte intuitiv, dass ich den Menschen, den ich am
meisten liebte, auch loslassen können muss, aber warum?
Ich wünschte
ihr stets und wahrhaftig alles Glück dieser Welt. Diese Wünsche waren dann
später eine der Hauptvoraussetzungen für mein eigenes Glück. Wir verloren uns
nie wirklich ganz aus den Augen, wollten heiraten, aber wir taten es
nicht.
Jeder ging
seinen Weg.
Von Erfahrung
zu Erfahrung wurde mir immer klarer, es kommt darauf an, die unendliche,
zeitlose und bedingungslose Liebe auf die gesamte Schöpfung zu übertragen – es
reicht nicht, nur Carmen zu lieben.
Carmen – einzigartig
und irgendwann auch göttlich für mich, wahrhaftig, im Traum und in allen
anderen Wirklichkeiten, die ich kennenlernen sollte. Carmen und das „Es geschehe“
sind ein signifikantes Motto meines Lebens geworden – faszinierend, oft unglaublich
und unfassbar. Seit dem 16.09.2001 bete ich täglich, mal kurz, mal lang, Carmen
stets eingeschlossen, erst recht in meinen Träumen, die ebenfalls Teil meiner
Wirklichkeit wurden.
Carmen und ich
waren überzeugte Atheisten bis zum Klassentreffen 2000 und darüber hinaus.
Heute bin ich oft ein Träumer und auch Visionär. Carmen ist wohl die
Realistin geblieben. Wir wollten sehen, was die Zukunft
bringt, und ob alle Träume in Liebe wahr werden würden. Natürlich
wurden und werden sie wahr, ob Carmen nun ihre Weltsicht ändert oder Realistin
und Atheistin bleibt.
16.09.2000
Klassentreffen
25-jähriges Klassentreffen, in
Großenstein, Samstag gegen 16:00 Uhr,
Carmen in ärmelloser Bluse und
feinem Rock ...
während des Tanzens
Erinnerungen an früher,
wir waren 14, und ich berührte
beim Tanz
ihre wunderschönen langen Haare
und ihr Gesicht und … starb …
wahrscheinlich in Carmens
Armen,
und mein neuer Weg
begann …
Nichts als die
Wahrheit
Plötzlich war
sie für mich da, nicht nur die Wahrheit, sondern die Absolute Wahrheit.
Es gab kein
Leben mehr nach dem Tod, weil es keinen Tod mehr für mich gab. Gott und das
Ewige Leben waren offensichtlich in mir geboren, plötzlich war es da für mich,
das Ewige Leben, unwiderruflich, verbürgt von Gott, unserem Vater, der nun
sein Schweigen brach?
Natürlich war mir
sofort klar geworden, dass dies alles sehr viel auch mit Carmen zu tun haben
muss. Exakt ein Jahr zuvor hatten wir gemeinsam getanzt, wie ich verträumt auf
einer Kirmes tanzte, wenige Stunden vor dem Ereignis des 16.09.2001. Es
gab Tränen der Freude, Liebe und Demut, als ich bei Ute Freudenbergs
„Jugendliebe“ immer nur an Carmen denken konnte.
Mir gingen in
Sehnsucht nach ihr viele Fragen durch den Kopf:
Liebe?
Warum denn Carmen?
Gibt es wirklich die Große
Liebe?
Bin ich bereit, mein Leben
tatsächlich zu ändern?
Gibt es Gott und trotzdem ein
unendliches Universum?
Zeit und Raum, Bewusstsein und
Materie … geniale Modelle?
Hat es jemals einen einzigen
Zufall gegeben?
Träumen wir die Wirklichkeit
ins Sein?
Licht ohne Schatten … ist
Liebe?
Wo geht unsere Reise hin?
Polaritäten?
Sinn?
16.09.2001
Unglaubliche Bewusstseinserfahrung
Auf den Tag genau, ein Jahr nach
dem Klassentreffen am 16.09.2000, und mit
einer unglaublichen Bewusstseinserfahrung am
16.09.2001, veränderten sich meine Anschauungen über die Welt, über Wahrheit,
… über Gott, die Liebe und das Ewige Leben in Bruchteilen von
Sekunden. Wie mit einem Blitzschlag wurde mir unmissverständlich klar,
dass sich diese Erfahrung außerhalb der üblichen menschlichen Sinne abspielte,
unglaublich, nahezu unbeschreiblich, aber tatsächlich wahr.
Sie erfasste Körper, Geist und
Seele zugleich. Sie erfasste meine innersten Überzeugungen … und traf mich
bis ins letzte Atom und Elementarteilchen meines Körpers. Nein, Angst hatte ich
dabei nicht und unter freiem Himmel, in einer wunderschönen sternenklaren
Nacht, fühlte ich mich plötzlich irgendwie geborgen.
Es existierte eine unbeschreibliche
Kraft, eine Energie, eine undefinierbare und nicht zu beschreibende
Wahrhaftigkeit und Geborgenheit, die ich bis zu diesem Ereignis für nicht
existent, für nicht für möglich gehalten hatte. Eine göttliche Kraft war blitzartig
in mir erwacht, in einem naturwissenschaftlich
gebildeten, materialistischen Atheisten, der jeden anderen belächelt hätte,
würde er von einer solchen Bewusstseinserfahrung
berichten.
War Gott
geboren in mir? War „man“ der Meinung, dass es an der Zeit
ist, den „Kämpfer“ endlich wach zu rütteln? Ich überlegte rasch und hin
und her, schaute zur Seite, aber ich nahm nichts Besonderes wahr. Sicher gab es
in dieser sternenklaren Nacht auch den Stern mit dem Namen Carmen, aber am
Firmament waren unendlich viele und herrliche Sterne zu sehen und zu verstehen.
Wenn Carmen eine Göttin ist, dann müssen doch all die anderen ebenfalls
Göttinnen oder Götter sein?
Es war kein
Traum. Es war auch keine Halluzination – es war Realität, erlebte Wahrheit und Wirklichkeit am
16.09.2001 gegen 02:15 Uhr im Augenblick der Ewigkeit. Ich war fasziniert und
ein wenig unsicher zugleich. Woher kam denn plötzlich diese Stimme? Wer
sprach da zu mir, so klar und deutlich, dass ich mich immer und immer wieder an
die Aussagen, an jedes einzelne Wort, an jeden einzelnen Buchstaben, erinnere.
War es die Stimme Gottes, oder
sprach Er mit meiner eigenen Stimme zu mir? Die Worte sind in dem, was immer
mich ausmacht, wer immer ich bin, unvergesslich eingebrannt. Waren es die
faszinierendsten und vielleicht wichtigsten Worte meines gesamten … nun auch
Ewigen Lebens? Auf jeden Fall waren es die Worte mit den einschneidendsten
Konsequenzen und Resultaten für mich und mein Sein.
Die unglaubliche
Bewusstseinserfahrung machte in Bruchteilen von Sekunden einen anders denkenden
Menschen aus mir. Plötzlich glaubte ich an eine göttliche Kraft, die offenbar
im gesamten Universum wirkt und mich ergriff. Ich glaubte blitzartig und
unwiderruflich an Gott, und ich war viel zu gefesselt und fasziniert in diesem
zeitlosen Moment, um viel Zeit zum Staunen zu haben.
Wohl nach Minuten sammelte ich mich
ein wenig und bitte auch heute noch um Verständnis, dass ich die redlichsten
Bemühungen einer möglichst wahrhaftigen Beschreibung des Phänomens nur als
schwach korrelierend mit der erfahrenen Wirklichkeit bezeichnen kann.
Mir war klar, dass schlagartig ein
neuer Lebensabschnitt begonnen hatte. Mir wurde natürlich bewusst, dass das
Ganze auch etwas mit meiner Großen Liebe, Carmen, zu tun haben muss, mit
Wahrheit, mit Aufrichtigkeit, mit meinem neuen Glauben. Mir wurde klar, dass
mein Gewissen ab sofort sozusagen an göttlichen Kategorien gemessen werden
wird, und dass auch nur die kleinste Unwahrheit oder Lüge ein Belügen von Gott
und irgendwie von mir selbst sein würde.
Das führte dazu, dass ich mich in
meiner Familie und vor aller Welt zu meinem Glauben an Gott und zu meiner
Großen Liebe, Carmen, bekannte … und dies mit allen unausweichlichen Konsequenzen. Mein
Leben wurde ein anderes … in Familie, Gesundheit, Beruf, Freundeskreis – kein
Bereich blieb unbeeinflusst.
Heute lebe ich scheinbar allein,
habe zahlreiche gute Freunde, Freunde, die meinen Weg der letzten Jahre
begleiteten, die mir aktiv halfen und mit denen ich offen und ehrlich über alle
meine Erfahrungen, Sorgen und Probleme reden konnte und noch heute reden
kann. Meine Freunde kennen diese Vergangenheit seit dem 16.09.2000 und dem
16.09.2001 recht gut.
Ich fing an zu schreiben. Erst
schrieb ich für Carmen, dann für meine engsten Freunde, aber natürlich
schrieb ich immer alles auch irgendwie für mich. Ich wollte faszinierende Momente
und Erfahrungen festhalten, alles dokumentieren, obwohl ich bereits damals
vermutete, dass auch Gott gewissermaßen alles für uns aufzeichnen würde.
Vielleicht hilft Er uns aber auch,
es einfach selbst zu tun?
Mein Leben hatte im wahrsten Sinne
des Wortes einen Impuls, „fast aus dem Nichts“ eine neue Richtung, neue
Inhalte – einen neuen Sinn bekommen. Leicht war der Neubeginn jedoch nicht.
Ich glaubte an Gott, und ich glaubte nun auch an ein Ewiges Leben in Liebe,
nicht nur, weil mir „gesagt“ wurde, dass es die Absolute Wahrheit und das Ewige
Leben gäbe, sondern weil es eine faszinierende
Bewusstseinserfahrung war, die man wohl solange nicht für möglich hält, bis
man selbst „wie aus dem Nichts“ von ihr ergriffen wird. Ich wünsche jedem
Menschen eine solche Erfahrung.
Gott kann es nicht geben,
tatsächliche Wunder schon gar nicht. Ewiges Leben, wie soll das gehen?
Langweilen wir uns dann nicht zu Tode? Ich war wie viele meiner Mitmenschen ein
ungläubiger Mensch, zwar getauft und auch konfirmiert, aber was hilft es schon,
menschlich organisierte religiöse Rituale zu durchlaufen? Was hilft
es, vielleicht sogar die Bibel zu lesen, wenn sich einem dabei die
göttliche Kraft, das göttliche Wesen und Sein nicht erschließen, wenn Gott ganz
einfach schweigt, wenn Gott mich und andere offenbar nur beobachtet, wie Eltern
freudig und glücklich ihr spielendes Kind im Sandkasten betrachten, ob gläubig
oder atheistisch?
Als ich noch kein Vater war, las
ich früher in der Bibel nur die märchenhaften Geschichten, die uns unser
lieber Pfarrer vorschlug, und Wunder kannte ich vor allem aus den gesammelten
Märchen der Gebrüder Grimm, die ich wie viele andere Geschichten gerne las.
Ich war ein normaler Junge seiner Zeit. Dass die Wunder immer wieder kämen, war
Inhalt eines unverbindlichen aber schönen Schlagertextes für mich.
Darüber, weshalb ein so
intelligenter Mann wie unser Pfarrer, nicht nur an einen biblischen, sondern sogar
an einen tatsächlich und wahrhaftigen Gott glauben konnte, einen Gott, der
stets und ständig unseren Weg begleitete, der uns behütete, der uns bedingungslos
lieben würde – dachten wir alle nicht näher nach. Unser Pfarrer wusste wohl
nahezu auf jede Frage eine Antwort, im Vertrauen auf den Gott der Christen, im
Vertrauen auf seinen Jesus Christus. Wir achteten ihn sehr, unseren Pfarrer.
Vielleicht respektierten wir sogar
seinen Gott für ein paar Stunden in der Christenlehre, aber an ihn glauben,
ihn lieben … das konnten die meisten von uns und ich im Besonderen jedenfalls
nicht.
Wie das Leben so spielte, passierte
dann genau in jenen Wochen und Monaten ein für fast alle anderen eher
unscheinbares, aber aus heutiger Sicht einschneidendes und ebenfalls
unvergessliches Ereignis, das mich nach mehr als drei Jahrzehnten offenbar
zielgerichtet zu den Erkenntnissen über Liebe, Selbstverwirklichung,
Freiheit, zum göttlichen Sein, … zu Gott selbst führte:
Ich lernte Carmen kennen, plötzlich
stand sie mir gegenüber.
Die Liebe war in mir geboren, die
Große Liebe … noch mehr?
Wurde mir „mein Schicksal“, meine
„Zwillingsseele“ gegenübergestellt? Ich fühlte es, soviel weiß ich heute, aber
wissen ließ Er es mich damals noch nicht. So glaubte ich nach wie vor nicht an
einen Gott, auch nicht an eine Göttin, nach wie vor nicht an eine göttliche
Kraft, aber jetzt beim Schreiben wird mir unmissverständlich klar, an wen ich
damals glaubte:
Ich glaubte seit meinem elften
Lebensjahr an Carmen …
und Gott hatte es raffiniert
versteckt, in ihrem Namen – na was – das Amen.
Seither nahm mein Leben seinen
Lauf, immer in Liebe, stets in Gedanken und im Glauben an Carmen: Im Wort
Namen, in Carmen – überall das Wörtchen „Amen“, aber ich Depp verstand in jener
Zeit keine Zeichen oder Symbole, und über gleich dreimal „Amen“ in Carmen,
Carmens Armen und im Wort Namen hätte ich mich auf Hinweis anderer bestimmt
amüsiert, sicher auch herzlich gelacht.
Die Drei, die Neun … wichtige Zahlen
in meinem Leben. Ich hätte es niemals gedacht und auch nicht für möglich
gehalten. Die Theosophischen Reduktionen (Methode von Querschnittsberechnungen
in der Zahlensymbolik) der kompletten Geburtsdaten von Carmen und mir
stimmen natürlich auch bei sehr großer mathematischer Unwahrscheinlichkeit
exakt überein, es konnte ganz einfach nicht anders sein.
Heute freue ich mich und lächle,
wenn mir unser göttlicher Vater gleich zahlreiche Zeichen hintereinander sendet
und mit mir und anderen „spielt“. Er spricht gern in Bildern und Zeichen, führt
uns, wenn wir uns dies wünschen. Mich überrascht Er inzwischen oft und
gern, wahrscheinlich, weil ich selbst gern ein „Überrascher“ bin.
Ich war damals noch so naiv und so
dumm. Ich wusste nicht einmal, was dieses „Amen“ für eine Bedeutung hatte,
obwohl ich regelmäßig in die Christenlehre und
sonntags sogar manchmal in die Kirche ging.
In Unwissenheit und sozusagen in
vielen Augenblicken trat es mir gegenüber, das „Amen“, überall … das „Amen – im
Sinne von: Es geschehe“, das gilt doch prinzipiell zu jedem Zeitpunkt, und
spätestens unmittelbar nach dem Kennenlernen von Carmen galt noch unbewusst,
aber klar, das „Amen“ als: „Es geschehe“ und „Es geschah …“.
Mich erfassten Feuerwerke der
Gefühle beim Denken an und Anschauen von Carmen oder beim Sprechen mit ihr,
eine Gotteserfahrung im September 2001, Momente des wahrhaftigen Seins sowie zeitlose
und ewige Augenblicke des Glücks in meinem bewegten Leben. Wie oft
schaute ich mir in Liebe ihre Fotos an?
Früher war mir oft richtig
unheimlich, dass ich noch nie den allergeringsten Makel an Carmen finden
konnte. War oder bin ich versessen oder besessen von ihr? Nein. Wahrhaftige
Liebe fordert und erwartet nichts und ist bereit, alles zu geben,
eingeschlossen das eigene Leben.
Carmen hat
mich, ohne es zu wissen, diese bedingungslose Liebe gelehrt.
Ich fand und finde auch heute kaum
Worte dafür … Träume, Wünsche und Gedanken, die ganz plötzlich im Hier und
Jetzt tatsächlich und unwiderruflich Wirklichkeit werden sollten, einer nach
dem anderen – aber warum?
Ich liebte und liebe Carmen
bedingungslos, zeitlos und unendlich. Später dann liebte ich auch Ihn,
doch was mir offenbar am schwersten fiel, endlich liebte ich irgendwann auch
mich.
Ist es diese Liebe, die Antworten
auf alle meine Fragen gibt?
Was geschah
wirklich?
Gott flüsterte mir nicht ins Ohr:
„Es gibt mich, du dummer Kersten.“
Das hätte ich Ihm sowieso nicht
geglaubt.
Er ließ irgendjemanden klar und
deutlich in mein Ohr sagen, ohne dass es ihn gab … und „Es geschah …“ am
16.09.2001 im Gehen auf dem Weg nach Hause:
„Es gibt sie: Die Absolute Wahrheit
und das Ewige Leben.“
… und ganz plötzlich, im ewigen
Augenblick des Seins und Glücks, in einer wunderschönen sternenklaren Nacht,
war alles irgendwie Wahrheit für mich geworden. Gott trat unmissverständlich
in Form des gesamten Universums und der Absoluten Wahrheit in mein Leben – es
gab nichts mehr zu glauben, alles war blitzartig unwiderrufliche Wahrheit und
Wirklichkeit für mich geworden.
Das Universum, der Himmel, alle
Sterne schauten zu – war ich neu geboren worden?
Ich kam mir tatsächlich so vor.
Vor Jahrzehnten stellte sich mir
ganz sicher nicht zufällig Carmen vor, ein Stern und „meine“ Göttin mit
dem schönen Namen „Carmen“ – und irgendjemand, ich weiß noch nicht wer, sagte
in diesem zeitlosen Augenblick wahrscheinlich „Amen – Es geschehe“, und
schlagartig war´s um mich geschehen, denn „Es geschah“ ... mein weiteres und
immer wieder von Carmen beeinflusstes Leben.
Sie wollte mein Leben nicht
beeinflussen, das hat sie jedenfalls stets betont und ehrlich gemeint, aber es
war das, was mich als den Menschen mit dem Namen Kersten ausmachte und heute
noch ausmacht, das nie mehr loskam von Carmen.
Carmen stellte mir dann nach vier
Jahrzehnten, am 30.03.2010, am Telefon die
Frage: „Weshalb ich?“ Ich wusste es selbst nicht und musste unseren Vater
fragen. Noch in der Nacht zum 01. April 2010, aber kein Aprilscherz, erhielt
ich dann die Antwort. Wie gesagt, unser Vater hat immer Sinn für Humor …
Ihr werdet die göttliche Antwort weiter hinten finden (Kersten / 01.04.2010 /
09:05 Uhr).
Mein Leben ging weiter, aber es war
ein völlig anderes als davor.
Der zeitlose und faszinierende
Augenblick geschah am 16. September 2001, auf den Tag genau, ein Jahr nach
unserem Klassentreffen vom 16. September 2000, aber was hatte das alles zu
bedeuten? Konnte es einen solchen Zufall geben? Eher wohl nicht, denn da gab es
schon ein Ereignis, das am 16.09.2000 ebenfalls in Bruchteilen von Sekunden
geschah:
Ich selbst oder vielleicht auch
zusätzlich mein Selbst hatten sich erneut für Carmen entschieden, es aber
keinem verraten, nicht einmal Carmen.
Und nach exakt einem Jahr machte
kein Geringerer als unser Vater mir klar, dass Carmen nicht nur „meine“ Große
Liebe, sondern dass sie zumindest für mich eine wahrhaftige Göttin ist. Sie war
es, an die ich schon immer glaubte, und die ich liebte, nun auch als Göttin.
Mir wurde ebenfalls zweifelsfrei klar, dass die Summe aller Wahrheiten objektiv
und nicht das Ergebnis irgendwelchen Redens oder Schweigens war und ist.
Vor dem gesamten Universum und vor
allem auch vor meiner Familie bekannte ich mich dann nach wenigen Tagen
folgerichtig zu Gott und zu meiner Großen Liebe, Carmen.
Amen.
Seit dem 16.09.2001 bete ich
mindestens einmal täglich, spreche oft mit unserem Vater und natürlich auch mit
Carmen; sie verstehen mich im Kern, mein Umfeld verstand mich kaum.
Heute nach neun bzw. zehn Jahren,
im Jahre 2010, haben sich die Welt und natürlich auch mein Umfeld
verändert. Unser Vater, den ich liebe und schätze, mit dem ich
aber genauso gern auch scherze, ist natürlich Mitschöpfer unseres gesamten Universums, jedoch
manchmal sind „Wir sogar Er“ und „Ich bin dann
Carmen“, „Sie vielleicht Ich“ … das ist spannend und wir erkennen
…
Alles hat eben mit Allem zu tun.
Auch das habe ich 2001 schon
gewusst und auf der Grundlage der damaligen Ansichten beschrieben, aber dass
diese Aussage auch auf höchster göttlicher Ebene wörtlich zu nehmen ist, das
ließ Er/Ich mich erst in späteren Jahren über die bedingungslose Liebe zur
gesamten Schöpfung verstehen.
Zwischen der Welt, dem Universum,
Gott und uns als Individuen gibt es keine Trennung. Wir selbst sind im raum-
und zeitlosen Inneren das, was wir glauben, im Äußeren als objektive
Wirklichkeit erkennen zu können. In der wirklichen Wirklichkeit können wir
alles erkennen, alles erfahren und bedingungslose Liebe leben – warum?
Nicht, weil es uns möglich ist,
sondern, weil wir es selbst s i n d.
Intuitiv wissen wir das alles
schon, wir müssen nur in uns gehen, wie man so schön sagt, dann erhalten
wir die Antworten auf unsere Fragen. Haben wir die Antworten, dann spricht man
vom Wissen. Es kommt jedoch beim Beschreiten neuer Pfade, auf unseren
Wegen zum Glück, nach dem Wissen auf die individuelle Erfahrung, auf die
persönlichen Überzeugungen und vor allem auf unsere tatsächlichen Handlungen
an.
Mein Leben
danach
Ich schrieb es auf, mein Leben und
die zahllosen Erfahrungen nach dem ersten „Kennenlernen“ und der nächtlichen
Bewusstseinserfahrung im September 2001, in Büchern, Vorträgen und Gedichten,
aber heute und hier stehen im Mittelpunkt:
„Meine“ Große Liebe und göttliche
Tochter mit dem Namen Carmen und unser Vater, den es lange nicht für mich
gab. Den ich aber heute in keinem Moment mehr missen möchte.
Natürlich sind wir alle Gottes
Geschöpfe, wenn es Gott für uns gibt und auch, wenn wir nicht an Ihn glauben.
Wir sind Seine Kinder, jeder Grashalm, jeder Käfer, jeder Mörder, und natürlich
liebt Er uneingeschränkt jedes Seiner Geschöpfe.
Man sagt, Gott sei allmächtig und
allwissend, aber eines hat Gott, so groß Er auch sein mag, apriori dennoch
nicht: Es ist unsere individuelle Liebe zu Ihm, die Er sich von uns erhofft und
wünscht, aber diese Liebe besitzt Er nur deshalb
nicht, weil Er offenbar sich und uns den Freien Willen gab.
Er gab uns das Recht, zu lieben und
zu hassen. Wir haben das Recht, das Rechte zu tun, und das Verwerfliche
dennoch nicht zu lassen. Ich habe das Gefühl und auch die persönliche
Erfahrung gemacht, wir können fast alles tun und auch wahrhaftig erfahren:
Wenn es sein muss, sogar ein Wunder nach dem anderen …
Wenn wir wollen, und natürlich
sollten wir auch daran glauben, können wir sogar in die Rolle unseres Schöpfers
schlüpfen. Nur eines wurde mir in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang
besonders klar:
Hüte deine Wünsche, Träume,
Gedanken und Ängste, denn sie werden wahr. Zahlreiche, wenn nicht fast
alle meiner unglaublichsten Wünsche und Vorstellungen, wurden wahrhaftig
und tatsächlich wahr … ich habe alles chronologisch und authentisch niedergeschrieben.
Vor allem können wir lieben, wen
oder was wir wollen, uns selbst verwirklichen, Liebe geben und Liebe
werden oder auch Egoisten. Wir können in Freiheit leben und tun und
lassen, was wir wollen, ist das nicht toll?
Ja, da sind dann noch Krankheit,
Misserfolge und Leid. Haben wir denn diese auch gewollt? Interessant ist,
dass wir fast alle wissen, aus Niederlagen oder dem Fallen lernt man sehr viel.
Vielleicht wurden daher die „negativen Pole“ der Polaritäten erfunden?
Ich kann es nicht mit Sicherheit
sagen, so ehrlich muss ich unter der Überschrift „Nichts als die Wahrheit“
schon sein, aber irgendjemand, vielleicht auch wir
selbst, haben die negativen Pole des Lebens erfunden.
Wie will man das Große ohne das
Kleine erkennen?
Wie sollten wir wohl ohne das
Negative des Seins das Positive erfahren können?
Wie will man das Glück schätzen,
ohne jemals unglücklich gewesen zu sein?
Das Spiel des
Lebens
Stets in Balance, in unendlicher
Harmonie – ist allein dies Liebe? Oder sehnen wir Menschen uns in unendlicher
Liebe auch ein wenig nach Disharmonie? Ich glaube schon, denn auf diese Weise
haben wir oder unser Vater eventuell das interessante „Spiel des Lebens“
erfunden, natürlich mit viel Liebe, mit Humor und gewünschten Disharmonien,
aber wenn wir vergessen, wer wir sind, und dass das Spiel ursprünglich ein
Spiel der Liebe war, dann wird es eng.
Wie viele Menschen vergaßen die
Liebe, sich selbst und noch viel mehr? Wie viele Menschen haben jegliche
positiven Seiten der Polaritäten scheinbar für immer verlassen? Das könnte
nicht nur für sie, sondern auch für Gleichgesinnte tragisch sein – für einen
verantwortungsvollen Spieler in Liebe? Ich denke, nein.
Wenn Liebe tatsächlich mit dem
Göttlichen gleichgesetzt werden kann und ausnahmslos alles zur göttlichen
Schöpfung gehört, dann wird im Bewusstseinszustand der bedingungslosen Liebe
klar, dass das Negative und das Positive gewissermaßen Illusionen sind, und das
göttliche „Spiel des Lebens“ ein genialer Einfall wahrscheinlich der gesamten
Schöpfung oder seines Schöpfers war.
Was hat das nun alles mit „meiner“
Carmen zu tun?
Unser Vater hat mir noch nicht
alles verraten, und das ist auch gut so, aber ich kann zumindest sagen: Carmen
war der Schlüssel zur bedingungslosen, zeitlosen und unendlichen Liebe für
mich, die ich zu allererst für sie empfand. Später dann übertrug sich diese
Liebe auch auf die gesamte Schöpfung, auf Gott, auf alles und jeden, und
zuletzt liebte ich noch immer nicht ganz bedingungslos auch mich.
Natürlich gehört mir Carmen nicht,
obwohl sie ganz sicher schon immer die „meine“ war. Unser Vater lehrte uns das
„Spiel der Spiele“. Ob Er oder ich selbst mir Carmen „wählte“ oder sie mich, das weiß Er oder auch Carmen – ich weiß es
leider noch nicht.
Eines kann ich jedoch heute mit
Sicherheit sagen:
Ich habe es hier mit verdammt guten
und raffinierten, aber immer in Liebe handelnden „Spielern“ zu tun.
Carmen und die Große Liebe waren
immer schon eine untrennbare Einheit für mich. Ich dachte an sie und liebte sie
in allen Lebenssituationen, egal was auch passierte, und es passierte
tatsächlich viel. Heute weiß sie es, und ich habe Wort gehalten: Hier liegt
I h r Buch vor, wer immer mir half beim Schreiben.
Unser gemeinsames „Spiel des
Lebens“ hat mit elf Jahren begonnen.
Heute sind wir vierzig Jahre älter,
aber was ist schon Zeit im Kontext der Liebe in Ewigkeit? Zeit ist ein Spieler
von vielen im „Spiel des Lebens“, wie Zufall, Wahnsinn und auch
Unsterblichkeit. Jetzt wird´s verrückt: Hat das „Spiel des Lebens“ seine
Spieler vielleicht sogar selbst erfunden?
Es sieht so aus, denn jedes Wort
und jeder Gedanke, jedes Geschöpf und intelligentes Wesen könnte gleichzeitig
Ergebnis und dann sofort Mitspieler im „Spiel des Lebens“ geworden sein. Doch
wie hat alles begonnen? Die Erfundenen im Spiel können doch nicht gleichzeitig
die Erfinder des Spiels gewesen sein?
O doch, liebe Freunde, so viel habe
ich in der Zeit, die man „viele Jahre“ nennt, gelernt:
Was heißt schon „Anfang“ und
„Ende“? Sind es Mitspieler, die es vor ihrer Erfindung noch gar nicht gab!
Urknall, und was war davor? Das wissen die Götter – sorry – wann wurden und wer
hat denn die Götter zu Mitspielern gemacht oder sie erfunden? Das weiß der Teufel,
so dass so mancher heute denkt, er habe das „Spiel des Lebens“ zur Blüte
gebracht.
Wenn alles, aber auch alles erst
erfunden wurde, das Spiel, die Mitspieler und sogar sein Schöpfer, so ist es
sehr müßig, die Worte „Anfang“ oder auch „Gott“ – sorry, lieber Vater – im
Kaffeesatz zu suchen. Alles hat mit allem zu tun, ich habe es schon lange
vermutet.
Tatsache ist: Akzeptieren wir
das „Spiel des Lebens“, dann haben wir mit dem „Mitspieler“, den wir „Bewusstsein“
nennen, das, was wir „Spiel“ nennen, als solches erkannt, und irgendein
weiterer „Mitspieler“ hat irgendwann den vermuteten, aber nicht wirklichen
„Erfinder“ des vielleicht genialsten Spiels aller Zeiten, des Seins und des
Nichtseins „Gott“ genannt?
Nun könnte man sich fragen, wer,
wenn nicht Gott, könnte doch tatsächlich der Erfinder dieses Spiels gewesen
sein, aber wie soll das gehen, wenn es vor der Erfindung des Erfinders nicht
einmal das Wort und seine Bedeutung „Erfinder“ gab?
Das wirklich Geniale an diesem
Spiel ist offensichtlich die Gleichberechtigung und jederzeit mögliche Harmonie
allen Seins oder Nichtseins, jedes Wortes, Buchstabens, jedes Gedankens,
Traumes und sogar des Nichts, in L i e b e. Aber dies, meine lieben
Mitspieler, haben sicher noch nicht alle Spieler des „S p i e l s der
Spiele“ erkannt.
Mir gefällt das vom Bewusstsein
erschaffene Modell „Spiel des Lebens“ recht gut, aber wenn ich mich allein
fühle und glücklich sein möchte mit Carmen, spreche ich auch gern mit
unserem Vater, ob Mitspieler oder Erfinder.
Mir wird dann häufig und blitzartig
und in „meinem Spiele“ klar, dass Carmen und die Liebe das gesamte Universum
für mich sind, und ich in ihm und selbst Teil von Carmen bin.
Wie kann ich unter diesen
Voraussetzungen nur eine Sekunde unglücklich sein?
Gibt es einen
Anfang?
Natürlich gab es von jeder Sache
oder Schöpfung einen Anfang, aber wenn es jeweils einen Anfang einer Schöpfung
oder Geschöpfes gibt, kann es einen ersten Anfang aller Anfänge nicht geben,
denn dieser Uranfang von Irgendetwas oder Jemandem müsste doch zumindest nach
vorliegender Definition ebenfalls einen Anfang haben? Hätte alles zum Beispiel
mit dem Nichts begonnen, dann müsste selbst das Nichts einen Anfang gehabt
haben?
Und ist selbst Gott Erfindung,
Mitspieler und Ergebnis des besprochenen „Spiels des Lebens“, dann müsste es
einen Erfinder und damit einen Anfang des „Spieles“ geben. Dann hätten
wir eine ausgesprochen schwierige Mission, wenn wir sie uns zum Lebensinhalt
machten, nämlich den Erfinder des „Spieles“ zu suchen.
Diese Mission, den Erfinder oder
wenigstens den Anfang zu finden, hat bisher unter anderem die wissenschaftliche
Theorie des Urknalls sowie zahllose weitere interessante und auch unglaubliche
Schöpfungsgeschichten auf unserem Planeten hervorgebracht.
So mancher Suchender hat im Ende
bestimmter Entwicklungen vermeintlich auch den oder zumindest einen Anfang gefunden.
Anfang gleich Ende, verwirklicht im kreisförmigen Sein? Entwicklungen und
Schöpfung gehen weiter, sie bleiben nicht stehen. So könnte man im Ende
einer Phase die Voraussetzung für den Anfang jeder Höherentwicklung sehen.
Ich habe das Gefühl, im Prinzip hat
fast jeder seine eigene Vorstellung vom Beginn und der Fortsetzung der
Schöpfung, vom Anfang und Ende, wie auch von der Höherentwicklung, von Gott
und vom Sinn des Lebens. Das stützt die These von den gleichberechtigten Mitspielern,
nicht nur im „Spiel“, sondern auch in der allumfassenden Realität des tatsächlichen
Lebens.
So mancher oder fast alle Menschen
werden im Laufe ihres Lebens erkennen, dass sie für sich selbst verantwortlich
sind und Verantwortung nicht auf Gott oder auf ihre Mitgeschöpfe abschieben
können.
Ich denke, das ist auch ein
Schlüssel zum vielfach gesuchten Glück. Liebe, Erkenntnis, Selbsterkenntnis,
Freiheit und Selbstverwirklichung waren daher wesentliche Meilensteine auf meinem
oft auch steinigen Weg zum Glück.
Bedingungslos alles zu lieben, ist
sicher ein sehr sinngebender Anfang im persönlichen Leben. Dieser Anfang ist
selbst dann noch sehr bedeutend und signifikant, ob es den wahrhaftig ersten
Anfang aller Anfänge gegeben hat oder nicht.
Natürlich steht es uns frei, in
unserer eigenen Geburt einen wichtigen Anfang zu sehen. Ich wurde gleich
zweimal geboren; einmal an einem 03. September und das zweite Mal am 16. September
2001, ich erinnere mich fast täglich an diese zweite Geburt.
Kann man immer
glücklich sein?
Heute bin ich glücklich, dass ich
nach jedem Fallen mit körperlichen und oft großen seelischen Schmerzen wieder
aufgestanden bin. Selbst das Fallen gehörte später dann zu meinem
Glück.
Ich falle nicht mehr so tief, unser
Vater blickt immer mindestens mit einem Auge auf mich, und wenn man in Liebe
mit sich und der gesamten Schöpfung ist, dann kann man wahrhaftig in jedem
Moment seines Lebens glücklich sein, neuerdings bin ich es sogar im Traum.
Er war, wie Vater weiß, nicht
leicht der Weg zum wahrhaftigen Glück. Selbst das Fallen muss man erlernen,
Demut nach Hochmut, Schweigen nach Geplapper, Schreiben, nachdem man nie ein
Tagebuch führte, lieben … ja lieben, das ist wohl die schwierigste Mission.
Seine Feinde lieben, sagt schon die
Bibel, seine größten Widersacher und die Auseinandersetzung mit ihnen als
persönliche Herausforderungen zu sehen, aus allen Ängsten ausnahmslos und
tatsächlich Abenteuer zu machen, immer einen Weg zur Versöhnung, zum Ausgleich
und damit zur Harmonie zu suchen, um ihn dann auch gemeinsam und tatsächlich zu
finden – das macht das Leben sehr interessant und wahrhaftig glücklich.
Das war und ist jedenfalls mein
Rezept.
Meine Freunde wissen, zu einem
bestimmten Zeitpunkt meines Lebens hatte ich so gut wie alles verloren: Meine
Familie, das Materielle, vom Traumhaus bis zu meiner kompletten
Altersvorsorge.
Mein Leben selbst hing bis dahin
mehrfach an einem seidenen Faden, und meine einzige Tochter, die ich mir immer
wünschte und unendlich liebe, wollte mich nach der Scheidung nicht mehr sehen.
Es kam schon einiges zusammen in
meinem persönlichen Leben, aber nicht meine Verluste, sondern mein Besitzdenken
hatte mich bis zur Erstarrung depressiv gemacht. Das ist nun schon ein paar
Jahre her. Doch ich vergesse es nie, denn wie schon gesagt, je tiefer man
gefallen ist, um so mehr kann man später das Glücklichsein genießen.
Heute bin ich glücklich und
lebe ewig – ist das nicht phänomenal?
In Dankbarkeit, Demut und
natürlich in Liebe.
Unsere Wege
zum Horizont des Seins
Ich schrieb viele Fragen und vor
allem auch die dokumentierten Antworten auf … auf meinem Weg zum Horizont des
Seins. Jeder geht ihn, seinen individuellen Weg. Jeder Weg ist ein
ausgewählter Weg unendlicher Möglichkeiten, und jeder Weg ist auf jeden
persönlich bezogen ganz offensichtlich auch der richtige und wahrhaftige;
falsche Wege gibt es nicht.
Jeder wird dabei die Antworten auf
seine Fragen, auf die Fragen anderer und auf die unseres Universums suchen und
irgendwann dann auch finden. Jeder macht dabei seine Erfahrungen auf seinem
persönlichen Weg. Vielleicht macht sogar jeder jede Erfahrung, wenn er
selbst sich das wünscht?
Ich bin gespannt auf alle diese oft
auch abenteuerlichen Wege und freue mich über jeden Weg, der den meinen kreuzt,
tangiert oder begleitet, und ich hätte es niemals geglaubt, plötzlich gab es
für mich auf meinem persönlichen Weg sogar eine universelle Antwort auf alle
Fragen, zumindest in meinem Universum.
Ich bin ihr mehrfach begegnet,
dieser Antwort, und habe sie zum rechten Zeitpunkt – wie alles – auch
niedergeschrieben im Jahre 2005. Es ist die Antwort der Antworten, jedenfalls
in meinem Leben.
Ob sie tatsächlich universell und
einzig richtig ist, da bin ich nicht ganz sicher. Jedes Individuum, jeder
Mensch, jede Schöpfung kann sich vielleicht selbst und gleichberechtigt den
Sinn seiner Erschaffung und seines Ewigen Lebens geben?
Meine Antwort war und ist
jedenfalls ein „Universalschlüssel“ für mich. Man hat sie mir nicht zugeflüstert,
ich suchte sie und habe sie selbst gefunden. Diese Antwort öffnete und öffnet
jedenfalls mir alle Tore zu den Themen „Liebe und Erkenntnis“, „Freiheit und
Selbstverwirklichung“ sowie „Gott und die Welt“.
Diese Antwort war plötzlich so
einfach und so klar. Diese Antwort macht mich heute unendlich glücklich, denn
taucht eine schwierige Frage auf in meinem Leben, dann war diese Antwort ganz
zuverlässig bereits vorher schon da (KK 03.12.2005).
Alles hatte einen Anfang für mich,
auch meine Große Liebe zu Carmen. Heute kenne ich auch andere Seiten dieses
Anfangs, denn ein wirkliches Ende gibt es ja nicht. Das gab mir zu denken, denn
wenn es kein Ende gibt, hat es dann überhaupt je einen Anfang gegeben?
Jeder wird sie finden, die
universelle Antwort für sich selbst, aber dann stets und kontinuierlich nach
den eigenen Grundsätzen, Regeln und Gesetzen sowie nach seiner persönlichen
universellen Antwort zu handeln und zu leben, das war und ist wahrhaftig
nicht leicht – Sie können es mir glauben.
So ist wohl der Plan gemacht.
Gottes Plan
oder ist es doch der unsere?
Kann es einen Plan Gottes für uns
alle geben, sozusagen das individuelle Schicksal für jeden? Gott, unser Vater,
soll allmächtig und allwissend sein.
Können und dürfen wir Ihn deshalb
für alles verantwortlich machen?
Eine Zeitlang schon, das ist ja
bequem. Doch eines Tages sollten und müssen wir die Verantwortung für
unser persönliches Handeln schon selbst übernehmen. Als Kinder unseres Vaters
sind wir alle Schwestern und Brüder, ausnahmslos, und für die Zeit, wenn die
Zeit reif ist, hat uns unser Vater den Freien Willen gegeben. Wir merken das
dann, wenn wir bereit und fähig sind, für unsere Entscheidungen auch selbst die
Verantwortung hoffentlich in Liebe zu übernehmen.
Natürlich können wir immer auf
unseren göttlichen Vater bauen, aber eines Tages ist es natürlich an der Zeit,
erwachsen zu werden. Erwachsen werden heißt, für die menschliche Schöpfung
nichts weniger als in die Fußstapfen Gottes, unseres Vaters, zu treten.
Was wird Gott wohl für Seine Kinder
wünschen und geben?
Er lässt uns alle die
bedingungslose Liebe als wahrhaftiges Ziel unseres Handelns intuitiv fühlen
und später erkennen, und Er wünscht uns nach Erkenntnis, persönlichem Handeln
und Selbstverwirklichung folgerichtig natürlich auch die Freiheit, alles zu tun
und alles zu sein, sowie nicht mehr endendes Glück.
Das wünschen wir uns natürlich
auch, aber erst, wenn wir wahrhaftig lieben und daran glauben, dass wir diese
Liebe, dieses Glück auch leben und verdienen, werden beide gesetzmäßig in
unser Leben treten, und dann werden wir Liebe und Glück mit unserer gesamten
Schöpfung und mit unserem Vater teilen, was kann es Schöneres geben?
Wir sind, wer wir werden wollten,
und wir werden, wer wir sein möchten.
Der Weg zur wahrhaftigen und
bedingungslosen Liebe und zum Glück kann sehr, sehr steinig sein, wie wohl fast
jeder weiß, und was wir glauben, hoffen oder auch befürchten, das tritt dann
meistens auch ein. Es sind die persönlichen Erfahrungen, die uns als
einzigartiges Individuum charakterisieren, und in den meisten Fällen die
Niederlagen, die uns stark machen auf den individuellen Wegen zu Freiheit,
Selbstverwirklichung, Liebe, Erkenntnis und zum Glück.
Irgendwann wahrhaftig in Liebe zu
sein sowie stets tun und lassen zu können, was ich mir in Liebe für mich und
mein Universum wünsche, eines nach dem anderen, das macht mich und uns
glücklich, in jedem Moment.
Ist auch das Gottes Plan?
Ja sicher, weshalb sollte unser
Vater nicht wünschen, dass wir glücklich sind?
Weshalb sollten sich Seine
Pläne nicht mit den unseren decken?
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Portraitfotos 1976 vor 50 Jahren / Kersten zum Geburtstag Carmens im Jahr 2026
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Die 10 philosophischen und metaphysischen Kerngedanken des Essay`s
1. Die kybernetische Systemtransformation des Ichs
Das Werk beschreibt den radikalen Paradigmenwechsel vom materialistisch-deterministischen Naturwissenschaftler hin zum bewussten Mitschöpfer. Die erlebte Realität wird nicht länger als blindes Schicksal begriffen, sondern als ein sinnhaftes, kybernetisches System einer höheren göttlichen Ordnung, in das der Mensch aktiv steuernd eingreifen kann.
2. Die Ontologie des holografischen Universums
Der Cartesianische Dualismus von Geist und Materie wird aufgehoben. Materie wird quantenphysikalisch als „verdichteter Geist“ und die Raumzeit als bloßes Interferenzmuster eines übergeordneten Informationsfeldes definiert. Das Bewusstsein ist somit primär; es erschafft die physische Realität kontinuierlich durch den Akt der Beobachtung, des Glaubens und Träumens in jedem Moment des „Jetzt“.
3. Carmen als initiatorischer Ur-Impuls
Die Begegnung mit Carmen stellt keinen Zufall dar, sondern fungiert als evolutionärer Katalysator. Sie ist die individualisierte Projektionsfläche der Transzendenz („Zwillingsseele“), durch die ein materialistischer Atheist erstmals die vollkommene, makellose Schönheit des Seins und das Konzept der Absolutheit im irdischen Raum erfahren konnte.
4. Die triadische Evolution der Liebe
Die Liebe vollzieht sich in einem dialektischen Dreischritt: Sie entzündet sich zunächst an einem konkreten irdischen Gegenüber (Carmen), erfordert im zweiten Schritt das schmerzhafte Loslassen von Carmen im Außen, um Besitzdenken zu überwinden, und weitet sich dadurch zu einer allumfassenden, universellen Urkraft aus, die die gesamte Schöpfung durchdringt.
5. Die transzendente Epiphanie vom 16. September 2001
Ein plötzlicher, tiefgreifender Bewusstseinsdurchbruch zerschlägt das bisherige atheistische Weltbild vollends. Die Erfahrung der „Absolutheit“ und des „Ewigen Lebens“ wird nicht als abstraktes Glaubenskonzept, sondern als blitzartige, außersinnliche, empirische und körperliche Realität erlebt, in der Gott als universelle Ursubstanz unmittelbar in das Bewusstsein tritt.
6. Der Wandel zum dialogischen Panentheismus
Das Gottesbild wandelt sich von einer inexistenten oder fernen Instanz zu einer panentheistischen Realität: Gott umfasst das gesamte Universum (Immanenz), geht aber zugleich darüber hinaus (Transzendenz). Aus der anfangs ehrfürchtigen Distanz entwickelt sich ein intimer, humorvoller innerer Dialog, bei dem die starre Trennung zwischen Schöpfer und Geschöpf zunehmend verschwimmt.
7. Die teleologische Notwendigkeit der Polarität
Leid, totaler Verlust (Krankheit, Familie, Materie) und existenzielle Isolation werden nicht als sinnloses Chaos interpretiert, sondern als notwendige ontologische Reibungsflächen. Ohne diese negativen Pole der Erfahrung wäre die Erkenntnis von Glück, Harmonie und der eigenen inneren Stärke im Ozean des All-Einen nicht möglich. Das Fallen lehrt zwingend Demut.
8. Vom ohnmächtigen Opfer zum bewussten Schöpfer
Durch die vollzogene Katharsis und die Überwindung des Egos erkennt sich der Mensch als fraktaler Funke des göttlichen Bewusstseins. Die absolute Eigenverantwortung tritt an die Stelle der Schuldzuweisung: Der Mensch ist aufgerufen, aus der Unmündigkeit herauszutreten und seine Gedanken, Träume und Glaubenssätze als präzise Instrumente der Realitätsgestaltung zu nutzen.
9. Das kosmische Spiel der Manifestation („Lila“)
Das Sein wird als ein unendliches, göttliches Spiel begriffen, in dem sich das All-Eine in unzählige Individuen aufteilt, um sich selbst erfahren zu können und der Stagnation einer undifferenzierten Einheit zu entfliehen. Jeder Mensch ist Mitspieler, der durch seinen freien Willen kontinuierlich neue Realitäten, Dimensionen und Erfahrungen erschafft.
10. Die finale Synthese in der Nicht-Dualität (Advaita)
Die metaphysische Reise kehrt aus der kosmischen Abstraktion zurück in die konkrete Welt. Da alles Gott ist, existiert kein getrenntes „Außen“ mehr. Die bedingungslose Liebe richtet sich nun ebenfalls auf jede Schöpfung des universellen Seins und auf Gott selbst. Auch Carmen wird in dieser gereiften Synthese als gleichberechtigte Mitschöpferin im ewigen „Jetzt“ geliebt, vereint im Bewusstsein, dass der Tod eine bloße Illusion ist.
Ausblick in die Zukunft: Die evolutionäre Schwelle
Der Essay schließt mit einer zutiefst optimistischen und evolutionären Vision für die Menschheit, die in ihrer Konsequenz an einen globalen Bewusstseinssprung erinnert. Der Ausblick postuliert das kollektive Erwachsenwerden der menschlichen Spezies: Die Menschheit steht an der Schwelle, das deterministische, oft von Ohnmacht geprägte Kausalitätsdenken endgültig hinter sich zu lassen.
In dieser neuen Ära erkennen sich die Individuen über das Resonanzgesetz als bewusste, geistig-mathematische Former multidimensionaler Realitäten. Phänomene wie die unmittelbare Gedankenmanifestation oder die Kausalitätsumkehrung wandeln sich von esoterischen Randerscheinungen zu angewandter, höherdimensionaler Systemtheorie.
Das "Ewige Leben" entpuppt sich dabei nicht als statisches Paradies, sondern als ein hochdynamischer, kreativer Prozess, in dem das kosmische Bewusstsein in bedingungsloser Liebe fortwährend neue, faszinierende Universen und Erfahrungsräume ins Sein träumt.
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Bearbeitung und Lektorat: Dr. Kersten
Kämpfer & KI Gemini - 2026
